Kaugummitäschchen

Los geht es mit den Dingen, die an den Sternenzauber am 2. Dezember mitkommen. Die Zeit eilt voran, und ich bin fleissig am Nähen und am Werkeln für den Markt.

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Als erstes zeige ich euch meine Kaugummitäschchen aus Wachstuch. Mit einem praktischen Drehverschluss ausgestattet findet locker eine grosse Packung Kaugummis darin Platz – und die Kaugummis bleiben auch sicher im Täschchen drin und verschwinden nicht so schnell in der Handtasche. Meinen Prototypen habe ich seit mehreren Wochen in Gebrauch und bin immer noch begeistert, wie praktisch dieses kleine Teilchen ist.

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Das Schnittmuster ist made by me, ich habe etwas getüftelt und gepröbelt bis ich die optimale Grösse gefunden habe.

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Bald geht es hier weiter mit meinen anderen Marktschätzen, bleibt dran 😉

Euch allen einen schönen Nachmittag!

 

Papiergewerksel

Das grosse Eulenkind ist immer noch krank. Die Grippe ist hartnäckiger als gedacht und unser Tagesablauf so ganz anders als geplant. Vieles bleibt liegen, noch viel mehr kann ich nicht mal erst anfangen. Termine muss ich verschieben, mit der Zeit jonglieren. Die Nähmaschinen haben Pause weil ich das benötigte Material erst noch besorgen muss. Das geht aber mit der kranken Eule momentan einfach nicht.

Die Nähpause habe ich genutzt, um etwas ganz neues auszuprobieren. Das grosse Eulenkind hat als Weihnachtsgeschenke Bücher gefaltet. Aus den Büchern sind Diamanten und Zylinder geworden. Eine Dekoration, die bei den Beschenkten viel Freude auslöste.

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Ich habe mich etwas mehr in diese Materie vertieft und habe bin auf diese Facebookseite gestossen. Orimoto ® nennt sich die Methode, Bilder und Schriftzüge in Bücher zu falten. Da ich viele alte Bücher besitze, habe ich das Ganze mit einem einfachen Schriftzug einmal ausprobiert.

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„Home“ und ein kleines Herz sind in einen alten Konsalikroman gefaltet worden und dieses Buch verschönert nun unser Bücherregal im Wohnzimmer. Weitere Bücher werden bestimmt folgen, es ist eine sehr schöne, meditative Arbeit und das Endergebnis ist einfach nur toll!

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Habt alle einen gemütlichen Nachmittag!

 

Kleinigkeiten fürs Nähzimmer

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich in meiner Nähecke aufgeräumt. Das war nötig, sind doch diverse Stoffe und Schnittmuster unsortiert in verschiedenen Kisten herumgeflogen, Kleinkram lag verstreut und dass da eigentlich ein Zuschneidetisch steht war unter den Bergen von „Sachen“ nur noch knapp zu erahnen.

Zwischen den Jahren ist immer eine gute Zeit, aufzuräumen, sich von Altem zu trennen und etwas Neues anzufangen. Die Ordnung im Nähzimmer hält immer noch (mehr oder weniger 😉 ) an, ich bemühe mich sehr, dass es so bleibt.

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Im Advent hatte ich mir einen Nähadventskalender geleistet. Ein Projekt darin waren Schnittmusterbeschwerer. Bekommen habe ich sechs riesige Unterlagsscheiben, Filz und Knöpfe. Ich habe allerdings die Unterlagsscheiben mit Topflappengarn umhäkelt. Die genähten Filzdinger gefallen mir persönlich nicht so sehr.

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Das Fingerringnadelkissen habe ich kürzlich irgendwo im Internet gesehen, mir aber den Link leider nicht gespeichert. Aus dem Drehverschluss einer Milchverpackung, etwas Gummikordel, einem Stoffkreis, einem Webbandrest und jeder Menge Heissleim ist mein neues Nadelkissen entstanden. Es ist nämlich so: Bei mir liegen IMMER und ÜBERALL Stecknadeln rum. Obwohl ich mehrere Nadelkissen besitze, ist das Nadelkissen dann doch nicht dort, wo ich es gerade brauche.

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Ich bin gespannt, wie sich meine neuen Helferlein bewähren 🙂

Ich wünsche euch allen einen geruhsamen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!

Zur Einweihung

Eine liebgewonnene Freundin hat einen Traum verwirklicht und ihr eigenes Nähatelier eröffnet. Gestern und heute sind ihre Atelier-Türen offen gewesen und zusammen mit vielen tollen Mädels hat sie die Eröffnung ihres Ateliers gefeiert.

Als kleines Geschenk zur Eröffnung habe ich ihr ein Nadelkissen mitgebracht – gewerkelt aus altem Brockenhausgeschirr, ein bisschen Stoff und Stopfwatte.

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Liebe Karin, ich freue mich so sehr, dass du deinen langgehegten Traum verwirklichen konntest! Auf viele glückliche Stunden in deinem wunderschönen kleinen Paradies! Ich komme bald wieder bei dir vorbei 🙂

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Zum letzten Mal im 2015

Zum letzten Mal im 2015 melde ich mich hier auf meinem kleinen Blog 🙂

Ich möchte euch noch zwei Weihnachtsgeschenke zeigen, die in meiner eulenkling-Werkstatt entstanden sind. Einmal für eine ganz kleine Lady, einmal für einen schon etwas grösseren Mini Man.

Genäht habe ich für die kleine Lady einen Regenbogenbody nach Schnabelina, eine Leggings aus der Ottobre 4/14 (Playful Kitty) und das Kleidchen ebenfalls aus der Ottobre  6/15 (Stars in blue Sky), alles in der Grösse 68.

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Für den Mini Man gab es eine Jeans aus der Ottobre 6/14 (Winter Pull-Ons) und einen Pulli mit Sattelärmel (das habe ich noch nie genäht, gefällt mir aber ausnehmend gut!) aus der Ottobre 6/15 (Steampunk), beides in der Grösse 98. Die Jeans ist grösstenteils upgecyclet aus einer alten Jeans von mir und – was man auf den Fotos leider nicht sieht – bei den Taschen und beim Bund mit rotweissem Punktestoff gefüttert, passend zum Pulli 🙂

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Für die Saumabschlüsse kam wieder meine Coverlock zum EInsatz, ich freunde mich immer mehr mit ihr an 🙂

Nun bleibt mir hier noch, Euch allen ein gutes und glückliches neues Jahr zu wünschen. Ich bedanke mich für eure Treue und die lieben Kommentare und Likes, die ihr mir schenkt.

Rutscht gut ins 2016, wir lesen uns nächstes Jahr wieder!

Pyjamas fürs Fräulein

Kürzlich hat mir die liebe Katja eine Überraschungstüte vom Fabrikverkauf von Schellenberg in Fehraltdorf mitgebracht. Und wie das so ist mit Überraschungstüten – es hat manchmal auch Stoffe dabei, die ich SO nicht kaufen würde. Dieser Jersey ist so ein Fall. Der Stoff schreit direkt danach, zu einem Pyjama verarbeitet zu werden, also habe ich dem Stoff den Gefallen getan und ihn zu dem verarbeitet, zu dem er werden wollte….

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Die Hose ist eine Variante ohne Tasche der Luck*ees von NipNap, ich habe sie zum ersten Mal genäht. Das Oberteil ist – wie schon so oft zuvor – das Raglanshirt Ruler aus der Ottobre 4/2013 . Das grosse Eulenkind ist überglücklich und hat den gestrigen Sonntag fast ganz Tag im neuen und offenbar sehr bequemen Pyjama verbracht 🙂

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Und weil es mit den Luck*ees so schnell geht ist grad noch eine zweite Pyjihose entstanden – diesmal upgecyclet aus einer alten Flanellschlafanzugshose von mir. Das Oberteil konnte ich leider nicht verwerten, ich habe deshalb aus einem rosa Sommersweat ein Oberteil zusammengeschustert, das aber den Weg in den Blog nicht finden wird. Der Stoff übel zum Vernähen, die Passform eine ziemliche Katastrophe. Wahrlich keine Meisterleistung, aber das Kind mag es trotz….

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Ich wünsche euch allen einen schönen Abend!

Im Hosennähwahn

Irgendwie bin ich grad so in einem Hosen-Näh-Rausch. Erstens kann ich so alte Kleidung upcyclen (was ich ja sowieso extrem liebe) und zweitens finde ich es wirklich cool, wenn ich meinen Kindern nun auch die Beinkleider quasi auf den Leib schneidern kann. Hier ist schon wieder eine Hose entstanden, diesmal jedoch für das grosse Eulenkind.

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Genäht habe ich erneut einen Ottobreschnitt, die Girly Look aus der Ausgabe 4/14. Leider ist die Hose meinem eher schlanken Kind am Bund etliche Zentimeter zu weit. Das mit „auf den Leib schneidern“ hat also in diesem Fall nur halb geklappt (sonst sitzt die Hose super!!). Deshalb habe ich nachträglich ein Stück Gummiband eingenäht, in das hintere Bundstück. Nicht ideal, aber so rutscht die Hose wenigstens nicht runter.

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Der graue Stoff war übrigens einmal eine Hose vom Eulenmann. Für den Bund hat es dann wieder nicht gereicht, deshalb sind der Bund und auch die beiden Gesässtaschen aus dem letzten Rest von dem tollen Sternenjeans, den ich für den Trenchcoat gebraucht habe. Der Mantel wird vom grossen Eulenkind übrigens immer noch sehr geliebt und nun auch wieder regelmäßig getragen.

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Am Stoffmarkt habe ich einige Jeanscoupons gekauft – weitere Hosen werden folgen, für beide Kinder!

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend!