Zur Einweihung

Eine liebgewonnene Freundin hat einen Traum verwirklicht und ihr eigenes Nähatelier eröffnet. Gestern und heute sind ihre Atelier-Türen offen gewesen und zusammen mit vielen tollen Mädels hat sie die Eröffnung ihres Ateliers gefeiert.

Als kleines Geschenk zur Eröffnung habe ich ihr ein Nadelkissen mitgebracht – gewerkelt aus altem Brockenhausgeschirr, ein bisschen Stoff und Stopfwatte.

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Liebe Karin, ich freue mich so sehr, dass du deinen langgehegten Traum verwirklichen konntest! Auf viele glückliche Stunden in deinem wunderschönen kleinen Paradies! Ich komme bald wieder bei dir vorbei 🙂

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Im Hosennähwahn

Irgendwie bin ich grad so in einem Hosen-Näh-Rausch. Erstens kann ich so alte Kleidung upcyclen (was ich ja sowieso extrem liebe) und zweitens finde ich es wirklich cool, wenn ich meinen Kindern nun auch die Beinkleider quasi auf den Leib schneidern kann. Hier ist schon wieder eine Hose entstanden, diesmal jedoch für das grosse Eulenkind.

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Genäht habe ich erneut einen Ottobreschnitt, die Girly Look aus der Ausgabe 4/14. Leider ist die Hose meinem eher schlanken Kind am Bund etliche Zentimeter zu weit. Das mit „auf den Leib schneidern“ hat also in diesem Fall nur halb geklappt (sonst sitzt die Hose super!!). Deshalb habe ich nachträglich ein Stück Gummiband eingenäht, in das hintere Bundstück. Nicht ideal, aber so rutscht die Hose wenigstens nicht runter.

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Der graue Stoff war übrigens einmal eine Hose vom Eulenmann. Für den Bund hat es dann wieder nicht gereicht, deshalb sind der Bund und auch die beiden Gesässtaschen aus dem letzten Rest von dem tollen Sternenjeans, den ich für den Trenchcoat gebraucht habe. Der Mantel wird vom grossen Eulenkind übrigens immer noch sehr geliebt und nun auch wieder regelmäßig getragen.

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Am Stoffmarkt habe ich einige Jeanscoupons gekauft – weitere Hosen werden folgen, für beide Kinder!

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend!

Sommerhitze und Sonnenschein

Es ist heiss hier, fast unerträglich heiss. Und es soll noch einige Tage so weitergehen. ICH vertrage die Hitze eher schlecht, bekomme Kreislaufprobleme, wenn ich zu viel mache. Also ist seit Tagen „slow down“ angesagt, wir „laufen“ alle auf Sparflamme.

Sogar die Nähmaschinen stehen meistens still, und das ist doch eher aussergewöhnlich. Die Nähecke ist im oberen Stock, dort ist es HEISS. Nur manchmal setze ich mich abends ans Maschinchen, wenn ich die Fensterläden wieder aufmachen kann und noch ein bisschen Helligkeit ins sonst abgedunkelte Haus lassen kann.

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Füs kleine Eulenkind habe ich ein Shirt genäht – ein Upcyclingprojekt aus einem alten Sommershirt von mir, Ich habe, entsprechend der Hitze, den Schnitt MiniSun gewählt, hier habe ich schon welche für die Mädels genäht. Das schöne an dem Shirt ist, dass der Stoff wirklich hauchdünn ist, genau richtig für die aktuellen Temperaturen. Zum weissen Stoff habe ich ein blaues Ringelbündchen verwendet und um den maritimen Look zu vollenden gab es ein geplottetes Ankermotiv (Motiv aus dem SIlhouettamerica – Store, Schriftzug von mir) auf die Vorderseite. So sind auch die Fruchtflecken, die jeder Wäsche trotzten, unsichtbar geworden…. 😉

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Was macht ihr bei dieser Hitze? Unser Rezept ist wirklich, tagsüber drinnen zu bleiben, viel selbstgemachter Eistee zu trinken, ab und an auch ein Eis zu schlecken und abends im Planschbecken abzukühlen.

Bald fahren wir für unseren Sommerurlaub an die Ostseeküste , ich hoffe, dass wir dort in den Genuss einer erfrischenden Meeresbrise kommen werden….

Habt einen schönen Sonntag und gebt auf euch acht!

Upcycling-Jeans

Das grosse Eulenkind hat eine neue Jeans bekommen – genäht aus einer alten Jeans von ihrem Grossmami. Ein echtes Upcyclingprojekt also, so wie ich es gerne mag. Eigentlich wäre die Hose für das kleine Eulenkind bestimmt gewesen, aber sie war ihr viel zu gross und zu lang, der älteren Schwester jedoch passt sie perfekt.


Eigentlich komisch, denn genau diese Jeans hat das kleine Eulenkind schon einmal genäht bekommen, und diese Hose passte perfekt und wird oft und gerne getragen. Wahrscheinlich durch den viel dehnbareren Stoff an der neuen Hose fällt diese grösser aus. Zum Glück war an den Hosenbeinen noch genügend Stoff, damit die Jeans in der Länge dem grossen Eulenkind passt.



Das Schnittmuster ist aus der ottobre 6/2012, Modell17, Lontoon Poika. Die Grösse ist eine 122 mit ziemlich viel längeren Hosenbeinen (das grosse Kind trägt aktuell die Grösse 134).

Für den Hosenbund hat der Stoff der Hose leider nicht gereicht, deshalb habe ich mir mit zwei Lagen weisser Baumwollwebware beholfen, welche ich mit einer Lage H250 verstärkt habe. Zum Schliessen zwei KamSnaps (ich mag keine Knopflöcher nähen *ggg*) und fertig ist die neue 5-Pocket-Jeans.


Wie ich übrigens den Hosenschlitz hinbekommen habe, ist mir immer noch ein Rätsel. Aus der Beschreibung und den Bildern im Heft und dem vorhanden Anschauungsmodell bin ich auf jeden Fall nicht so ganz schlau geworden, der Nahttrenner war auch im Einsatz und wie ich es nun doch geschafft habe, weiss ich immer noch nicht. Ich glaube, da hilft nur, ganz ganz viele Jeans zu nähen, damit ich den Knoten im Kopf auflösen kann….

Habt einen zauberhaften Tag!

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Ich packe in meinen Koffer….

Ich packe in meinen Koffer… meine Marktschätze!



Damit ich meinen Marktstand am Weihnachtsmarkt schön gestalten kann, habe ich mir schon vor einiger Zeit im Lieblingsbrockenhaus einen alten, gute erhaltenen Koffer gekauft.
Der Koffer soll gefüllt werden mit einem Teil meiner genähten Sachen. Es wird KEIN Koffermarkt sein, aber ich finde einen Koffer als Deko- und Präsentationsobjekt total toll. Und wer weiss, vielleicht trefft ihr mich ja auch irgendwann einmal an einem Köfferlimarkt an. Sag niemals nie…. Aber im Originalzustand – obwohl gut erhalten – wollte ich ihn dann doch nicht lassen. So ganz in braun passt er nicht zu meinen bunten Sachen. Was also tun?

So sah der Koffer ursprünglich aus


Im Malatelier meiner lieben Freundin Sabina Schwaar – wir kennen uns seit vielen, vielen Jahren und ich schätze ihre Kunst sehr – hatte ich die Möglichkeit, den Koffer nach meinen Wünschen zu verschönern. Sabina haucht nämlich (neben vielen weiteren wunderbaren Dingen) alten Taschen oder Geldbeutel ein zweites, oftmal schöneres, farbiges Leben ein, und genau so wollte ich mit meinem Koffer verfahren. 

Meine liebe Freundin Sabina – bei ihr kann man übrigens
auch Malkurse besuchen!


Ich habe einen wunderbaren Morgen zusammen mit Sabina inmitten von Farben, Bildern und Papierkunst verbracht. Herausgekommen ist dieser – MEIN – Traum in Pink. Ich bin nicht mit konkreten Vorstellungen ans Werk gegangen, irgendetwas in Candyfarben ist mir im Kopf herumgespukt. Dank Sabinas Hilfe konnte ich mich dem Endergebnis immer weiter annähern und mir so einen kleinen Traum erfüllen. ich danke dir von Herzen!

Die Verwandlung beginnt… hier seht ihr noch das braune Innenleben…

zuerst die weisse Grundierung….

dann kann ich mich mit PINK austoben…
Blau und grün werden gemischt

eine erste Runde Verzierung mit grünen Pigmenten…


Den Koffer habe ich zuerst mit einer weissen Grundierung bearbeitet und anschliessend mit abgetönter  neonpinker Acrylfarbe angemalt. Mit einem Fächerpinsel habe ich die Verzierungen in türkis und grün aufgetupft. Auch die Metallteile habe ich in diesen beiden Farben angepinselt.

Doch schon ganz toll, nicht?


Das Innenleben das Koffers habe ich abends dann mit Hilfe der Heissleimpistole und etwa einem Meter hellgrünem Baumwollstoff auch noch aufgepeppt. Jetzt weiss ich auch, wie heiss der Leim aus der Leimpistole rauskommt…. und auch den Tragegriff habe ich mit einem passenden Kitschhstöffchen ummantelt.


Ich bin ganz verliebt in mein Kitschköfferchen und freue mich grad noch ein bisschen mehr auf den Weihnachtsmarkt.

Heute ist Donnerstag, deshalb ab damit zu RUMS!

Habt einen farbenfrohen Tag!

Neue Jeans fürs Eulenkind oder die Überwindung des Hosennähtraumas

Gestern habe ich in einer ziemlich spontanen Aktion eine Jeans genäht. 
Nicht irgend so ein einfacher Kinderschnitt, nein, eine richtige Jeans mit Hosenschlitz und Gurtschlaufen und allem, was dazugehört. 

Bisher habe ich mich immer davor gedrückt, Hosen zu nähen. Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass sich das nicht lohnt weil es viel zu auswändig ist und sie dann doch nicht sitzen. Aber vor allem habe ich immer gedacht, dass ich das nicht kann. Dass ich so etwas Kompliziertes nicht schön hinbekomme. Die liebe Katja hat mich immer wieder ermuntert, es mal zu probieren. Wie oft habe ich die Hosen ihrer drei Kinder bestaunt…. 
Und jetzt, wo die Weihnachtsmarktvorbereitungen grösstenteils abgeschlossen sind, ist wieder Zeit da und die Kreativität kann sich frei entfalten. 
Ich habe einige alte, kaputte Jeans von mir zu Hause lagern, und aus so einer alten Jeans von mir, gelbem (wichtig!) Faden und etwas limettengrünem dickem Baumwollstoff ist die neue Jeans fürs kleine Eulenkind entstanden. Nur für den Bund hat meine alte Jeans nicht mehr gereicht, da habe ich einen anderen Jeansstoff verwendet. Man sieht es, aber es fällt nicht so sehr auf. 


Das Schnittmuster und die Anleitung ist aus der ottobre 6/2012, Modell 17, Lontoon Poika, Grösse 122 (kreisch, mein kleines Mädchen trägt schon die 122!!). 
Allerdings habe ich die Nähanleitung bald wieder zur Seite gelegt, es hat mich mehr verwirrt als dass es mir geholfen hätte. Ich habe vieles intuitiv genäht, zum Glück ist es am Schluss gut rausgekommen. 
Nur mit dem Hosenschlitz hatte ich meine Probleme, ob er nun schlussendlich auf der „richtigen“ Seite sitzt, weiss ich immer noch nicht. Egal, die Hose wird von kleinen Eulenkind auch so gerne getragen und hat noch Mitwachspotenzial. Wenn nicht vorher wieder Löcher in den Hosen sind….
Das Fazit: Hosen nähen ist gar nicht so schwer und bei weitem nicht so aufwändig, wie ich gedacht habe. Es werden weiter folgen, ausrangierte Jeans gibt es noch einige.


Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag!

Für drunter

Ich habe nie gedacht, dass ich je in meinem Leben mein Unterhosen selber nähen würde. Sag niemals nie, jetzt habe ich es doch getan. Aus einem alten T-Shirt sind zwei Pantys entstanden, das Schnittmuster habe ich von einem ausgedienten (Lieblings-)Modell abgenommen. 
Sie passen gut und sind bequem – Versuch geglückt!


Seit ich nähe, versuche ich immer, der alten, zu kleinen, unpassenden Kaufkleidung ein zweites Leben zu geben. Wenn die Kleidung nicht total zerschlissen und verzogen ist, gibt es meist eine UpcyclingIdee. 

Zum ersten Mal habe ich meinen neuen Obertransportfuss benutzt – ein geniales Teil, um Jersey zu nähen! Kaum mehr Wellen, kein Verziehen mehr! Ich bin absolut happy und das Geld für den neuen Nähfuss habe ich gerne in schönere Jerseynähte investiert. Ich bin schon gespannt, wie sich der Fuss beim Quilten bewährt!