Umgezogen

Nein, keine Angst, wir sind nicht umgezogen, ich habe „nur“ mein ganzes Nähreich vom Büro ins Schlafzimmer gezügelt. Arbeit hat es trotzdem jede Menge gegeben. Angefangen mit dem Aufbau neuer Regale, weiter mit dem Sortieren und Aufräumen der Stoffe und was sich da sonst noch alles so angesammelt hat in den letzten Jahren bis hin zum Auf- und Umräumen der „alten“ Nähecke.

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Mehr Platz für meine Stoffe habe ich durch den Umzug bekommen, übersichtlich in einem 5×5 Kallax eingeräumt. Der Nähtisch ist ein bisschen kleiner als im alten Zimmer aber trotzdem sehr ausreichend für meine beiden Maschinchen und auch mein Zuschneidetisch hat sein Plätzchen gefunden. Den mussten wir komplett auseinanderschrauben um ihn zu zügeln – er hat leider nicht durch die Türe gepasst 😉

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Was  ihr auf dem Bild nicht seht ist der viertürige Kleiderschrank (mit Spiegeltüren), unser Bett mit Nachttischchen und eine Kommode. Also ein reichlich grosser Raum um „nur“ darin zu schlafen 😉

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Zuvor habe ich mir zum Nähen ein Zimmer mit dem Eulenmann geteilt. Er hat dort sein privates Büro mit vielen (wirklich vielen!) Büchern untergebracht, ich habe genäht und meine Stoffe und den ganzen Nähkram in zu kleine Regale gequetscht. Nun wird dort, wo mein Nähtisch steht, ein Gästebett oder Bettsofa hinkommen, der Tisch wird im Zimmer bleiben und ich habe dann die Möglichkeit, dort zu plotten, zu schreiben, zu lesen, zu tangeln, zu klöppeln.

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Ja, ein Fach ist leer. Wer weiss, was da noch kommt!?

Jetzt kann ich meine Nähmaschinen wieder in Betrieb nehmen, lange haben sie stillgestanden. Dabei ist noch so Einiges in Planung….

Habt einen zauberhaften Nachmittag! Bald ist Wochenende 🙂

Ordnungshelfer

In meinem Nähbereich ist es oft sehr chaotisch. Wenn ich mitten an einem Projekt dran bin, fliegen die Stoffe und Bänder im halben Zimmer herum. Ist das Projekt abgeschlossen, räume ich alles vieles wieder an seinen Platz zurück. So wird mein Kopf wieder frei und ist für ein nächstes Projekt bereit. Allerdings gibt es einen Ort, wo ich es nicht schaffe, Ordnung zu halten. Beim besten Willen nicht! Ich habe schon verschiedene Systeme ausprobiert – no way! 
Dieser Ort ist meiner Bänderschublade. Keine Ahnung, wie ich es immer schaffe, dass sie in kürzester Zeit so aussieht:


Auf diesem tollen Blog bin ich über diese praktische Bändeaufbewahrung namens „Zicki-Zacki“ gestolpert und hab mich sogleich an den Plotter gesetzt und ein erstes Teil geschnitten. Die Datei gibt es als Freebook, Zicki für den Portrait, Zacki für den Cameo. 



Bei den vielen verschiedenen Bänder, die ich habe, wird es bei dem Einen allerdings nicht bleiben. Fotokarton in der richtigen Grösse habe ich mir noch besorgt, bald gibt es noch mehr von den Zackis bei mir.


Wie bewahrt ihr eure Bänder auf? Und schafft ihr es, immer schön ordentlich alles wieder zu versorgen?
Habt einen wunderschönen Tag, es ist schon fast Wochenende!

Umzug geschafft

Ein (grosser und arbeitsintensiver) Punkt auf meiner Liste vom letzten Blogpost ist mittlerweile abgehackt – der Umzug der Schlafzimmer ist vollbracht, alle fühlen sich in ihrem neuen Zimmer wohl und sind auch schon wieder mehr oder weniger eingerichtet. Die Kinder mehr, wir Grossen eher weniger, weil ich „irgendwann“ noch meinen Nähbereich mit ins Schlafzimmer zügeln möchte. 
Die neuen Zimmertüren der Eulenkinder habe ich nach Wunsch beplottet. Das grosse Eulenkind hat sich diesen Spruch hier ausgesucht – in Königsblau, ihrer neuen Lieblingsfarbe neben Pink.

Ihren Namen gabs dann noch oben drüber, dies dann aber doch in ROSA mit einem schwarzen Offset dahinter 😉



Das kleine Eulenkind hatte bei der Gestaltung ihrer Zimmertüre ja ein gewichtiges Wort mitgeredet und mir die Vorlage gezeichnet – ihren Lieblingsolaf 🙂 



Auch in königsblau, weil sie im Moment alles gleich haben will wie ihre Schwester und ein rosa oder goldig glänzender Schneemann ja wohl überhaupt nicht geht. 

Ihren Namen gab es – ganz winterlike – in blau und silber.


Mein aktuelles Vinylsortiment lässt eben leider momentan nicht viele weitere Farbexperimente zu 🙂

Ich traue mich ja immer nicht, die mit Rauhfasertapete(?) beklebten Wände mit Vinyl zu verzieren, also richtige Wandtattoos anzubringen. Da es nicht unser Haus ist und wir vielleicht auch irgendwann wieder hier wegzügeln werden, möchte ich nicht ausprobieren, ob sich Vinylfolie tatsächlich wieder spurenfrei von der Wand lösen lässt…. Da bin ich bei der Türe wesentlich optimistischer 😉

Habt einen wunderschönen Abend!

P.S.: Die Datei des Schriftzugs ist aus dem Silhouette-Onlinestore :-), alles andere selbst gebastelt.

Helles Licht

Ein neues, helles Licht habe ich mir über unserem Esszimmertisch gewünscht. Der Esstisch ist der Platz im Haus, an dem wir uns am häufigsten aufhalten: jede Mahlzeit nehmen wir hier ein, auch Spiele werden hier gerne gespielt, Hausaufgaben erledigt, Bilder gemalt, Zeitung gelesen, grosse und kleine Gäste bewirtet, gebastelt und Schnittmuster abgemalt. Es ist unser Wohnungsmittelpunkt und mein liebster Platz.
Die Lampe über dem Esstisch haben wir beim Möbelschweden gekauft. Zweckmässig und günstig war sie. Nicht übermässig schön, aber auch nicht hässlich war sie. Ich wollte einfach was Neues haben, weshalb also nicht selbermachen?


Mit meinem Plotter und dem Laminiergerät habe ich die nötigen „Werkzeuge“ zu Hause, die Wahl nach dem geeigneten Papier hat mich in verschiedenen Geschäften stöbern lassen. Schlussendlich habe ich mich für ein bedrucktes Transparentpapier entschieden, zu finden bei Butt*nette. Ich hatte etwas Bedenken, ein „normales“ Papier zu verwenden. Ich wollte auf jeden Fall ein helles Licht am Essplatz haben. Mit dem Transparentpapier ist mir das wunderbar gelungen.


Die Puzzlelampe hat nun ihren Platz über unserem Esstisch gefunden, die Teile habe ich do geschnitten, dass zwei Puzzleteile pro A4-Seite geschnitten wurden. So entspricht sie in der Grösse in etwa der alten Lampe.
Diese Puzzlelampen machen auch ein kleines bisschen süchtig. Auf dem Tisch seht ihr die paar Lampen, die ich schon gebastelt habe, alle mit einer batteriebetriebenen Lichterkette bestückt. Es werden weiter dazukommen, einige schöne Papiere sind schon laminiert und warten darauf, geschnitten zu werden. Tolle Designpapiere gibt es zum Beispiel *HIER*

Jetzt verkrieche ich mich wieder ins warme Bett und kuriere meine Erkältung aus, die mich seit letztem Sonntag plagt. Bezeichnenderweise haben wir alle Ferien und hätten einiges an Ausflügen und Aktivitäten geplant. Vieles unternimmt der Eulenmann nun allein mit den Eulenkinder, und ich hüte das Haus und pflege meine Erkältung. Diese Woche war anders geplant, aber eben. Das Leben macht nicht immer alles nach unserem Plan.

Verlinkt bei rums.

Unter Lindenbäumen

Wir wohnen an einem wunderbaren Ort, wir haben vor der Haustür einen Kreuzgang und einige Schritte entfernt einen wunderbaren Platz mit vielen alten Lindenbäumen. Vor einer Woche haben die Linden zu blühen begonnen, dieser Duft ist etwas ganz Besonderes. Jedes Mal, wenn ich das Fenster öffne, weht der feine Duft von Lindenblüten in die Wohnung, darauf freue ich mich schon das ganze Frühjahr über.


Von den Lindenblüten lässt sich ein wunderbarer Sirup machen, deshalb hole ich mir immer einige Handvoll direkt vom Baum. So können wir uns den Lindenblütenduft übers Jahr konservieren :-). 
Wir alle lieben diesen Sirup sehr!



Habt einen schönen Sonntag!

Jedes Jahr im Frühsommer…



…koche ich viel Holunderblütengelee. Wir alle lieben diesen Brotaufstrich, gerne verschenke ich auch einige Gläser. Sein feiner Geschmack verzaubern mich immer wieder aufs Neue.
Ein Glück, dass wir in unserem Garten einen grossen Holunderbaum haben, aber auch im Wald gibt es jede Menge Holunderbüsche, dort blüht er aber um einiges später als an der Südwand unseres Hauses.



Meine Gelee koche ich nach folgendem (Betty Bossi-)Rezept:

10 grosse, blühende Dolden (bei sonnigem Wetter pflücken und die Stiele kurz schneiden)
Mit 6 dl kochendem Wasser übergiessen und für 6 Stunden zugedeckt ziehen lassen.
Die Flüssigkeit durch ein mit einem Mulltuch ausgelegten Sieb in eine Pfanne abgiessen.
Zusammen mit dem Saft einer Limette und 500 g Gelierzucker aufkochen, dabei zuerst 250 g Gelierzucker für zwei Minuten kochen lassen, danach die zweiten 250 g Gelierzucker beigeben und für weitere 2 Minuten kochen lassen. Eine Gelierprobe machen und den Gelee in heiss ausgespülte, saubere Konfigläser füllen.
Die Gläser zuschrauben und für 2 Minuten umgekehrt (also auf den Deckel) hinstellen. Auskühlen lassen und geniessen!
Der Gelee ist etwa 1 Jahr haltbar, bei uns ist er aber jeweils vorher aufgegessen 🙂

In den nächsten Tagen werde ich noch Sirup einkochen und weissen Balsamico mit Holunderblüten versetzten, das gibt einen wunderbaren Essig! 

Was macht ihr noch aus Holunderblüten? Ich bin froh über neue Ideen!

Backtag

Neben diesen beiden Hefezöpfen habe ich heute einen Apfelkuchen gebacken (davon gibts leider kein Bild, da er schon aufgegessen wurde, er war für die Familie vom besten Freund des grossen Eulenkindes) und erstmals französische Croissants nach dem Rezept von Emmanuel Hadjiandreou


Die gibts jetzt gleich zum zNacht 🙂 

Ich liebe es, wenn es im Haus nach frischem Brot duftet….

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!