Noch ist es Winter

Noch ist es Winter und die Temperaturen sind dementsprechend. Ich bin ja ausgesprochen ungern in der Kälte, mag die wohligwarme Wohnstube viel lieber als das kalte Winterwetter (das bei uns leider allzuoft nebliggrau daherkommt). Aber ich kann ja nicht die ganze Zeit nur in der guten Stube hocken, deshalb muss bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen, noch wärmeren, noch kuscheligeren Acceccoires.

Von der lieben Madame Gaianna wurde ich diesbezüglich reich beschenkt. Völlig überraschend überreichte sie mir kürzlich drei Knäuel dieser wunderschönen Wolle (Rico Creative Melange Chunky). Ich bin fasziniert von der Farbenvielfalt, die in dieser Wolle steckt. Durch die Farbigkeit passt sie super zu BEIDEN meinen Winterjacken.

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Als ich die drei Stränge gesehen habe, hat sich sofort ein Bild in meinem Kopf festgesetzt. Das Bild von einem kuscheligen, weichen Loopschal. Das Projekt habe ich auch sogleich umgesetzt, die Wolle lässt sich sehr schnell und einfach verstricken und ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Begleiter.

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Für den Schal habe ich einfach einen Schlauch gestrickt – zu Beginn und zum Ende mit ein Paar Runden „zwei rechts – zwei links“, dazwischen ist alles nur glatt rechst in Runden hochgestrickt. Der Schal funktioniert wie eine Halssocke, kann aber bei Bedarf auch als Mütze hochgezogen werden. Ich liebe ihn!

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Und jetzt hoffe ich doch noch auf ein paar kalte Tage, damit ich meinen neuen Schal auch noch ganz oft tragen kann 🙂

Euch allen einen schönen Abend und startet morgen gut in die neue Woche!

It’s cold outside

In den letzten Tagen ist der Winter bei uns angekommen. Es ist kalt draussen und sogar ein paar wenige Schneeflocke haben sich zu uns verirrt. Genau das richtige Wetter also, um eines meiner Weihnachtsgeschenke zu verarbeiten.

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Von einer ganz lieben Freundin habe ich eine „Wunderchlungele“ bekommen, ausreichend für ein Paar Socken. Eine „Chlungele“ ist der schweizerdeutsche Ausdruck für einen Knäuel, einen Strang Wolle.

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Die Wunderchlungele funktioniert so, dass während dem Stricken einige kleinere und auch grössere Überraschungen aus der Chlungele purzeln, das ist natürlich eine riesige Motivation, das Sockenpaar schnell fertig zu stricken. Diese Überraschungen wurden natürlich vorher liebevoll eingewickelt 😉

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Hier seht ihr, was alles drin versteckt war, ein wunderbares Geschenk und ich sage euch, ich bin grad sehr froh um die selbstgestrickten Socken! Ich bin nicht geschaffen für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt 😉

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Ich wünsche euch einen kuscheligen Abend!

Kleine Küchenhelfer

Heute ist es im Kreuzgang der Stiftskirche in Schönenwerd noch still. Die altehrwürdigen Mauern strahlen eine grosse Ruhe aus. In zwei Tagen wird der Kreuzgang in weihnachtlichen Glanz gehüllt sein, Kerzen werden brennen, der Duft von Glühwein wird in der Luft sein, hoffentllich werden auch viele Besucher den Adventsmarkt Sternenzauber beleben.

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Ich bin bereit mit meinen farbigen, bunten Eulenklingeleien 🙂

In den letzten Wochen habe ich euch hier einen Einblick in meine Marktkisten gewährt, alles ist hier im Blog unter dem Suchbegriff Adventsmarkt2016 zu finden. Ein letztes Mal zeige ich euch heute einen Marktbegleiter. In den letzten Tagen sind einige Küchenhelfer entstanden, bestehend aus einem gestrickten Spültuch aus Baumwollgarn und aus einer Spülbürste aus Holz.

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Diese gestrickten Spültücher liebe ich sehr. Seit zwei Jahren habe ich solche ständig in Gebrauch, x-mal gewaschen sind meine, und immer noch sind sie schön. Ich mag sie sogar lieber als die teuren Microfasertücher…. Passend zu den Tüchern habe ich ein Spülbürsteli dazugepackt. Bemalt sind diese mit Acrylfarbe, immer passend zum Tuch. Damit die Bürsteli möglichst lange schön bleiben, habe ich sie noch mit Klarlack lackiert.

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Was sagt ihr zu meinem Küchenhelferduo? Ich bin verliebt und sollte eines übrigbleiben, bekommt es in meiner Küche Asyl.

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Ich wünsche euch allen einen schönen Nachmittag, hoffentlich bis bald am Sternenzauber!

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Das Problem mit den Hausschuhen….

Heute ist Tag zehn der Magendarmgrippe im Hause eulenkling. Das grosse Eulenkind ist stetig auf dem Weg der Besserung. Noch etwas bleich um die Nase ist sie, keinen Hunger hat sie und etwas schlapp ist sie auch noch, aber sonst ist sie wieder gesund. Auch der Rest der eulenklingfamilie ist wohlauf. Ich hoffe, wir haben die Seuch hinter uns gelassen. So ganz glaube ich zwar noch nicht daran, aber wenn morgen immer noch alle gesund sind, dann ist es wohl wieder überstanden!

In den Tagen, in denen ich die kleinen Eulen gepflegt habe, konnte ich kaum etwas nähen. Keine Zeit und keine Ruhe hatte ich dafür. Dafür habe ich wieder etwas gestrickt. Diesmal ein Paar Hüttenschuhe in der Grösse 30/31 für die kleine Eule.

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Die kleine Eule hat nämlich ein Problem mit ihren Hausschuhen. Egal welches Modell wir kaufen, die Hausschuhe wollen partout nicht an ihren Füssen bleiben. Überall finden sich die Hausschuhe der kleinen Eule, nur nicht an ihren Füssen. Ich aber möchte, dass die kleine Eule Hausschuhe trägt, vor allem im Winterhalbjahr. Als letzter Lösungsversuch habe ich ihr deshalb Hüttenschuhe gemacht. Bisher trägt sie sie. Immer. Mal schauen, wie es in ein paar Tagen ist.

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Genau 50 g Sockenwolle habe ich verbraucht für die Socken, gestrickt wie immer mit einer Bumerangferse und einer Bandspitze. Die Ledersohlen habe ich bei Buttinette bestellt, gleich noch in der nächste Grösse…. 😉

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Sonntag! Ich werde gleich noch ein bisschen meinen Plotter beschäftigen. Immerhin hat der Eulenmann heute frei und kümmert sich um Kinder, Haus und Herd 🙂

Und fertig sind die Mojos

Das Tolle am Bloggen ist ja, dass ich immer wieder über die verschiedensten DIY-Ideen stolpere. Viele davon sind in meinem Hinterkopf geparkt (oder bei Pinterest gepinnt) und mit dem Label „mach ich dann irgendwann mal“ versehen. Irgendwann ist ein herrlich unbestimmter Zeitpunkt, und vieles davon, fürchte ich, werde ich nienienie realisieren.

Dann gibt es aber diese Dinge, die ich gleich umsetze. Die Skulls von vor ein paar Tagen waren so was, und die Mojos, die ich euch heute zeige, sind genau so ein Fall.

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Mojo-Socken sind sehr lustig anzuschauen. Zerknautscht und unförmig präsentiert sich das Sockenpaar im ungetragenen Zustand. Angezogen dehnen sie sich so aus, dass sie wie ganz normale Socken aussehen. Auch zum Stricken sind sie sehr kurzweilig, weil ja das „Muster“ immer wieder wechselt. Das „Muster“ besteht übrigens nur aus rechten und linken Maschen (einmal Bündchenmuster 2 Maschen rechts, 2 Maschen links, einmal Röllchen bestehend aus 5 Reihen linker Maschen und 5 Reihen rechter Maschen im Wechsel. Die Socken werden gegengleich gestrickt, . das heisst, eine Socke wird mit normalem Bündchenmuster begonnen, die andere mit den Röllchen.

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Mojo bedeutet übrigens Glücksbringer oder Talisman. Deshalb sind diese Socken echte Glückssocken :-)))

Laut Anleitung sollten sie etwa der Grösse 40/41 entsprechen, ich fürchte aber, dass sie etwas grösser ausgefallen sind. Tja, wir werden es sehen, meine stricksockenliebende Freundin wird dieses Paar Ende Woche in Empfang nehemen. Ich bin gespannt, was sie dazu sagt…. vielleicht passen sie ja ihrem Mann…. 🙂

Habt einen zauberhaften Tag! Hier wird das Thermometer wohl erstmals dieses Jahr an der 30-Grad-Marke kratzen…

Black socks

Eine liebe Freundin von mir trägt fast ausschliesslich selbstgestrickte Socken. Zwischendurch stricke ich ihr das eine oder andere Paar, bei ihr weiss ich, dass sie sich wirklich darüber freut und die Socken auch gerne und oft trägt. Da sie in einem Job arbeitet, in dem quitschbunte Ringelsocken eher nicht angebracht sind, gab es diesmal ein Paar in dezentem schwarz mit einigen blauen Ringelchen am Rohr.

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Stricken ist bei mir so eine Sache: eigentlich stricke ich total gerne, es ist für mich die ideale Fingerbeschäftigung zum TV schauen. Allerdings mag ich keine grossen Sachen stricken, da fehlt mir oft der Durchhaltewille und so sammelt sich ein UFO nach dem anderen. Auch ist meine Strickmotivation nur phasenweise zu Hause, es gibt Zeiten, da möchte ich überhaupt gar keine Stricknadeln in den Händen haben. Momentan gefällt mir die Strickerei aber ganz gut, und so kleine Projekte, die nach kurzer Zeit abgeschlossen sind, erfreuen mein Herz und meine Seele.

Gearbeitet habe ich mit schwarzer Sockenwolle vom örtlichen Grossverteiler und einem noch vorhandenen Rest stahlblauer Wolle. Die Ferse ist eine Bumerangferse – die stricke ich am Allerallerliebsten – und die Spitze eine Bandspitze. Gestrickt habe ich die Grösse 41, verbraucht habe ich 70 g Wolle und nach 5 Abenden waren die Socken geboren 😉

Eine tolle Anleitung zum Sockenstricken inkl. Grössenangabe, Ferse und Spitze findet ihr hier.

Morgen ist Handwerkermarkt und da werden die Socken auch gleich auf ihre neue Besitzerin treffen. Ein zweites Paar ist schon angenadelt, die werden aber etwas anders als gewöhnliche Socken. Ich bin gespannt….. Ich zeig sie euch, wenn sie fertig sind 🙂

Habt einen zauberhaften Tag und geniesst den Sonnenschein. Ab morgen soll es (auf jeden Fall hierzulande) ja wieder grau und nass werden.

Bunte Küchenhelfer


Nachdem letzte Woche das kleine Eulenkind mit Magendarmgrippe flach gelegen ist, hat es nun das grosse Eulenkind erwischt. Wir sind also mehr oder weniger ans Haus gebunden. Was für mich bedeutet, mich um die Eulchen zu kümmern, Tee zu kochen, Zwieback bereitzustellen, Büechli zu erzählen und dergleichen. Aber auch viel Zeit für Streifzüge durchs WWW (diverse Blogs und Pinterest habe ich mir genauer angeschaut 😉 ). Das eine oder andere habe ich entdeckt, ausprobiet habe ich dies: Aus Resten von Topflappengarn und aus Baumwollgarn Catania von Schachenmayr habe ich mir ein paar Spültücher gestrickt. Gestrickte Spültücher??? Wer braucht das? Und sind die auch gut? Meine Spüllappen aus Mikrofaser haben langsam aber sicher ihre maximale Lebensdauer erreicht, deshalb probiere ich das doch gerne mal aus.


Gestrickt sind sie im Perlmuster, in verschieden grossen Würfelmustern und in einem Chevronmuster, also sehr simpel und einfach, nur aus rechten und linken Maschen. Nun ja, beim Chevronmuster musste ich einige Male zurückstechen, weil das Muster dann doch nicht gepasst hat, aber die anderen drei waren wirklich simpel. Ideal zum Arbeiten während dem Zugfahren oder beim Fernsehen.


Die Beiden aus Topflappengarn (gelb und blau, die beiden vorderen im letzten Bild) sind etwas dicker und weicher, die Beiden aus Catania (apricot und pink, die beiden hinteren im letzten Bild) sind etwas dünner. Mal schauen, wie sie sich in Alltag bewähren, welches Material mir besser passt. Zum Anschauen finde ich sie auf jeden Fall jetzt schon top!