Again and again and again


Immer wieder treffen Bestellungen für Zippys ein, was mich natürlich sehr freut. Mit meinen Kundinnen bespreche ich im Vorfeld, welche Stoffe für die Fächertasche in Frage kommen, welche Farben bevorzugt werden. Viele Fotos sausen dann via Whatsapp oder Facebook durch die virtuelle Welt hin und her bis die geeigneten Stoffe gefunden sind.

Manchmal ist die Stoffauswahl das Schwierigste am ganzen Zippy. Ich verstehe das vollkommen, soll das Zippy doch ein Schmuckstück werden, wo alles genau passen soll.

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Wenn die Stoffwahl geklärt ist, mache ich mich an die Arbeit und nähe das bestellte Zippy. Einen passende Reissverschluss und passende Schrägbänder zu finden ist nicht immer einfach, bisher habe ich aber noch immer etwas Hübsches gefunden.

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Jedes der inzwischen doch recht zahlereichen Zippys würde ich auch selber behalten, weil sie mir so sehr gefallen.

Jedes ist einzigartig und wird von mir mit viel Freude und Herzblut genäht.

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Und immer wieder staune ich, welche Schätze in meinem Stoffregal schlummern, welche Kombinationen sich ergeben (obwohl ich langsam merke, dass die Stoffvorräte schrumpfen…)

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Mittlerweile kann ich die Zippys schon fast im Schlaf nähen, die Anleitung brauche ich längst nicht mehr. Auch die vielen Handnähte (der kleine Monk in mir lässt die Nähmaschine nicht an die Schrägbandeinfassungen ran, das ist alles Handarbeit 😉 ) machen mir nichts aus, im Gegenteil – ich nähe auch ausgesprochen gerne von Hand.

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Diese drei Zippys sind heute ihrer neuen Besitzerin übergeben worden, ein Weiteres wartet bereits zugeschnitten auf meinem Arbeitstisch :-). Für den kommenden Markt am 2. April werde ich auch noch ein paar Zippys nähen und ausstellen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Nachmittag!

Für den Markt…

In gut einem Monat ist es wieder soweit: Im Kreuzgang der Stiftskirche ist wieder Marktzeit. Der Handwerkermarkt findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt.

Ich werde mit meinen Eulenkingeleien natürlich auch wieder mit dabei sein, schliesslich habe ich so etwas wie ein Heimspiel. Ich freu mich jetzt schon auf viele Besuche 🙂

In meinen Marktkisten hat es noch einige Sächeli vom letzten Markt, aber natürlich gibt es immer wieder einiges zum Ergänzen.

Einen ganzen Berg Leseknochen habe ich zugeschnitten, ebenso einige Käppchen und Dreiecktücher. DIe zeige ich euch demnächst, sobald sie fertig genäht sind.

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Heute zeige ich euch einige Pixibuchhüllen, am Markt wird es sie wie immer mit einem Pixibüechli nach Wahl zu kaufen geben. Diese Hüllen sind einfach super praktisch, sei es, um einige Büechli mitzunehmen für einen Ausflug oder für die Ferien oder aber auch um zu Hause Ordnung in den Büechliberg zu bringen.

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Ausserdem habe ich wieder einige Farbstiftrollen mit dabei – inklusive 12 Stiften, das ideale Geburtstagsgeschenk für kleine Künstler 🙂

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Ich wünsche euch ein schönes Wochenende – hier wird noch ein bisschen weiter gewerkelt 🙂

Farbenfrohe Hosen

Bald ist schon wieder Marktzeit, der 3. Handwerkermarkt findet am 2. April 2016 im Kreuzgang der Stiftskirche in Schönenwerd statt. Ich bin mit meinen Eulenklingeleien selbstverständlich auch wieder mit dabei.

Dabeihaben werde ich Altbekanntes wie Leseknochen, Kinderlätzli und Pixibuchhüllen, aber ich lasse mir auch immer wieder gerne etwas Neues einfallen. Für diesen Frühlingsmarkt habe ich deshalb einige farbenfrohe Kuschelhosen genäht.

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Allesamt sind sie aus weichem Jersey, also ideal für die Übergangszeit und auch für kühlere Sommertage. Sie haben recht breite Bündchen am Bauch und an den Beinen, wodurch sie bequem sitzen und nicht einengen. Sie sind lange tragbar und wachsen über etwa zwei Kleidergrössen mit. Es gibt sie in den Grössen 56 bis 80, bei Interesse meldet euch gerne per Mail 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

 

Handwerkermarkt

Gestern war es nun endlich soweit: Der zweite Handwerkermarkt im Kreuzgang der Stiftskirche in Schönenwerd hat stattgefunden, zwar mit nicht ganz so vielen Besuchern wie erwartet, aber mit vielen tollen Markttreibenden und HandwerkerInnen. Der Kreuzgang war den ganzen Tag über mit fröhlichen, farbenfrohen Menschen bevölkert, viele gute Gespräche und Begegnungen haben stattgefunden und abends konnte ich zufrieden meinen Marktstand abräumen.

Mein eulenkling-Stand :-)

Mein eulenkling-Stand 🙂

Achtung Bilderflut! Eine Auswahl der Marktstände. Einer schöner als der andere:

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Es war einmal mehr toll, die alten Gemäuer mit Leben zu füllen, einen Ort der Begegnung und des Gesprächs zu schaffen. Der Kreuzgang ist durch seine Architektur bestens für so einen Anlass geeignet, es braucht kaum Dekoration, das alte Mauerwerk und die farbenfrohen Stände sprechen ihre eigene Sprache.

Ausserdem konnten die Besucher einen Einblick in die folgenden Handwerke nehmen: Zu Gast bei uns ein Steinbildhauer, zwei Spinnerinnen und eine (meine;-)) Klöppelgruppe.

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Besonders gefreut hat mich, dass "meine" Klöppelfrauen ihr Handwerk vorgestellt haben.

Besonders gefreut hat mich, dass „meine“ Klöppelfrauen ihr Handwerk vorgestellt haben.

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Danke allen, die am Markt beteiligt waren und natürlich allen Besuchern und Besucherinnen von Nah und Fern! Ihr ward wunderbar!

Entenparade

Der Markt rückt unaufhaltsam näher. Meine Marktkisten sind reich gefüllt, eigentlich müsste ich für den Markt nichts mehr nähen. Trotzdem habe ich heute noch fünf Rassel-Quitschentchen (nach eigenem Schnittmuster) für die ganz Kleinen genäht. Einfach aus einer Laune heraus, weil ich Lust darauf hatte. Die Rasseln und Quitschen liegen schon ewig auf meinem Nähtisch herum und ich nähe echt gerne so kleine Sachen.

Alle meine Entlein P1100105Kopie P1100104Kopie

Ideen für den Markt wären ja noch viele da, aber nun beende ich die (Näh-)Produktion und werde wohl noch das eine oder andere Plotten, alles schön beschriften und bereit legen und mich dann meinen neuen Jerseystoffen und unserer Sommergarderobe widmen. Denn da sind auch noch unendlich viele Ideen im Kopf. Ausserdem ist vorgestern die neue Ottobre eingetroffen mit einigen wirklich ganz tollen Schnittmustern drin. Die Eulenkinder haben mir schon den einen oder anderen Auftrag erteilt.

Diese Tage komme ich auch wirklich oft an meine Maschinchen – es sind Schulferien, die Eulenkinder sind für ein paar Tage in den Ferien, der Eulenmann ist auch am Arbeiten, ich kann also machen, was ich will. Und das bedeutet bei mir  nun mal vor allem: Nähen!

Habt einen schönen Tag!

Zum x-ten Mal Leseknochen

Gestern und heute habe ich ganze sieben Kilogramm Füllwatte in 20 Leseknochen gestopft und die Wendeöffnung von Hand verschlossen – das war ein gutes Stück Arbeit. Da ich aber nach meiner Zahnextraktion und der Erkältung noch nicht ganz hundertprozentig fit bin, war das gerade die richtige Arbeit für mich.

Leseknochen

Alle auf einen Haufen!

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Der Leseknochen in Holzoptik gefällt mir besonders!

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Die Leseknochen werden mich natürlich an den Handwerkermarkt begleiten – sie waren an den letzten beiden Märkten der Verkaufshit schlechthin. Aber es ist halt schon so, wer einmal einen Leseknochen hat, kauft immer wieder gerne einen, für sich, für die Familie, für Freunde. Ich weiss nicht, wieviele davon ich schon genäht habe, an die hundert Stück in den letzten zwei Jahren werden es aber schon gewesen sein.

Wer jetzt nicht weiss, wofür der Leseknochen gut sein soll: er ist ein sehr bequemes Nackenkissen, der Eulenmann und das grosse Eulenkind benutzen ihn sogar zum Schlafen. Aber auch zum TV schauen ist er äusserst bequem. Im Sitzen kann er auf dem Schoss Platz nehmen, er bietet dann die ideale Abstellmöglichkeit für das Buch, den E-Book-Reader, das Tablet. Ich lehne auch gerne ein Bilderbuch dagegen und kann dann bequem beide Kinder in den Arm nehmen beim Erzählen.

Hier entlang geht es zu meinem ersten Leseknochen. Auf meiner alten Blogseite bei Blogger war dieser Post der mit (grossem!) Abstand am meisten aufgerufene Artikel, über fünf Mal mehr als der am zweithäufigsten aufgerufene Post. Das erstaunt mich immer wieder aufs Neue und macht mich auch stolz. Dieser erste Leseknochen begleitet mich übrigens immer noch. Er ist ein bisschen zerknautscht, hat schon mehrere Waschgänge hinter sich, erfüllt aber immer noch seinen Zweck.

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Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag! Jetzt ist er wirklich da, der Frühling! Geniesst die warmen Sonnenstrahlen 🙂

Doilygirlanden à la Shabbychic

Wie schon letztes Jahr habe ich für diesen Handwerkermarkt ein paar shabbymässige Girlanden genäht, aus Schrägband und alten, ausgedienten Häkeldeckeli. Die Deckeli wurden mir von meiner Mutter und meiner Schwiegermutter zugetragen, teilweise sind es auch Brockenhausfundstücke. Und so hat Grosis Häkeldeckeli vom Sofatischli ein neues Leben bekommen, sehr passend zum aktuellen Shabbychic-Trend.

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Es ist ganz erstaunlich, was es in den verschiedenen Brockenhäuser in der Region so alles zu entdecken gibt. Ich muss mich immer ein bisschen bremsen, dass ich nicht zu viel solcher Sächeli mit nach Hause nehme. Genau deshalb besuche die Brockenhäuser auch nicht allzu häufig….

Ich finde die Girlanden ganz entzückend. Im Sommer im Garten oder auf dem Balkon machen sie gewaltig was her. Aber auch drinnen sehen sie ganz wunderbar aus 🙂 Letzten Sommer hing eine ganz ähnliche Girlande in unserem Apfelbaum, die wird auch diesen Sommer dort wieder ihren Platz finden. Ich habe sie gewaschen und gebügelt, und so sieht sie wieder wie neu aus. So neu, wie halt so alte Häkelsachen aussehen 😉

Falls ich sie am Markt nicht verkaufe werde, habe ich auf jeden Fall schon ein Plätzli parat.

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Nachdem die Ostertage für mich ja schnupfentechnisch gesehen eher durchzogen waren, kommt grad der nächste Knackpunkt: Heute früh durfte/musste ich mir einen Weisheitszahn ziehen lassen. Nun sitze ich da mit dicker Backe, noch wirkt die lokale Betäubung und es geht mir gut. Hoffentlich bleibt das so.

Ich wünsche euch allen einen wunderschön sonnigen Tag!