Kleinigkeiten fürs Nähzimmer

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich in meiner Nähecke aufgeräumt. Das war nötig, sind doch diverse Stoffe und Schnittmuster unsortiert in verschiedenen Kisten herumgeflogen, Kleinkram lag verstreut und dass da eigentlich ein Zuschneidetisch steht war unter den Bergen von „Sachen“ nur noch knapp zu erahnen.

Zwischen den Jahren ist immer eine gute Zeit, aufzuräumen, sich von Altem zu trennen und etwas Neues anzufangen. Die Ordnung im Nähzimmer hält immer noch (mehr oder weniger 😉 ) an, ich bemühe mich sehr, dass es so bleibt.

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Im Advent hatte ich mir einen Nähadventskalender geleistet. Ein Projekt darin waren Schnittmusterbeschwerer. Bekommen habe ich sechs riesige Unterlagsscheiben, Filz und Knöpfe. Ich habe allerdings die Unterlagsscheiben mit Topflappengarn umhäkelt. Die genähten Filzdinger gefallen mir persönlich nicht so sehr.

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Das Fingerringnadelkissen habe ich kürzlich irgendwo im Internet gesehen, mir aber den Link leider nicht gespeichert. Aus dem Drehverschluss einer Milchverpackung, etwas Gummikordel, einem Stoffkreis, einem Webbandrest und jeder Menge Heissleim ist mein neues Nadelkissen entstanden. Es ist nämlich so: Bei mir liegen IMMER und ÜBERALL Stecknadeln rum. Obwohl ich mehrere Nadelkissen besitze, ist das Nadelkissen dann doch nicht dort, wo ich es gerade brauche.

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Ich bin gespannt, wie sich meine neuen Helferlein bewähren 🙂

Ich wünsche euch allen einen geruhsamen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!

Fröhlich-bunte Paradiesvögel

Schon vor längerer Zeit habe ich mir solche Paradiesvögeligirlanden gebastelt – eine hängt im Badezimmer, eine in der Küche. Sie gehören zu unserer Wohnung und fallen mir schon gar nicht mehr auf. Ab und an muss ich die Schwanzfedern entstauben, aber sonst sind sie einfach da und heitern unseren Alltag auf. Sie sorgen für etwas Farbe und wenn sie bewegt werden, tönt das kleine Glöcklein am Ende der Girlande.

Für den Handwerkermarkt habe ich nun noch einmal einige dieser Paradiesvögeligirlanden gewerkelt. Ich finde, sie passen wunderbar in den Frühling (hier schüttet es und stürmt, da passen sie grad umso besser…. ). Es ist eine super Möglichkeit, Stoffresten zu verwerten und auch das Lager an Perlen und Pailletten etwas zu dezimieren 😉

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Ich wünsche euch von Herzen ein frohes Osterfest, hier werkeln wir noch ein wenig in der Küche und bemalen die letzten Eier für das Osterbäumchen, und dann freuen wir uns auf ein wunderschönes Osterfest!

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Habt alle ein schönes Wochenende!

Bücherengel

Am Kreuzgangmarkt haben wir uns einen wunderbaren Engel gekauft. Einen Engel aus einem alten Buch. Dekorativ steht er nun auf unserer Vitrine und behütet uns.
Da ich viele, viele Bücher habe, die sich im Keller stapeln, habe ich mich mal hingesetzt und mir auch ein Engel gefaltet. Das geht ganz gut, ist aber eine ziemliche Fleissarbeit. Die Flügel habe ich aus einem schönen, geprägten Papier doppelt zugeschnitten und an den Rändern zusammengeklebt. So konnte ich die Flügel ziemlich einfach über den Buchrücken stülpen. Aus einer umfilzten Styroporkugel – aufgespiesst auf einen Schaschlikspiess – wurde der Kopf. Den Engel habe ich noch mit etwas Bändern und Borten aufgehübscht, fertig! 


Der Engel war übrigens mal ein Vornamenslexikon aus den siebziger Jahren, ich glaube nicht, dass das vermisst wird 😉
Sein neues zu Hause hat er bei meiner Mutter gefunden. Auf diesem Weg nochmals alles Gute zum Geburtstag!
Weitere Bücher, durchaus auch lesenswerte, findet ihr übrigens im offenen Büchregal im Kreuzgang der Stiftskirche in Schönenwerd. Vorbeischauen lohnt sich immer!

Mondsand und Seifenblasen

Gestern Nachmittag habe ich mit den Eulenkindern ein bisschen gewerkelt. Das grosse Eulenkind hat mit mir zusammen Seifenblasenlauge nach diesem Rezept *klick* hergestellt. Die Seifenblasenfläschchen sind immer rasend schnell leer, entweder ist alles gleich weggepustet oder in einem unachtsamen Moment ausgekippt. Beim kleinen Eulchen passiert eher das zweite Szenario 😉 Das Mischen der Lösung geht primaschnell und mit wenigen Zutaten, und meine Erstklässlerin konnte dies eigentlich schon selbständig zusammenmischen. Heute wollten wir schauen, ob es auch schöne Blasen gibt. Gibt es, aber leider ist es draussen zu windig, um die Seifenblasen schön fotografieren zu können.

Das ist auch das kleine Eulchen, stellvertretend, weil das grosse Kind in der Schule ist…

Mit dem kleinen Eulenkind habe ich Mondsand gemischt, das ist eine total tolle Masse, die sich sehr gut formen lässt und schön zum Spielen ist. Ob man nun Sandkuchen backen will oder lustige Figuren damit formt, es ist einfach toll zum Anfassen. Und im Gegensatz zum „richtigen“ Sand trocknet er nicht aus und hat immer die richtige Konsistenz. Aufbewahren lässt er sich gut in einer Plastikkiste. Gemischt wurde der Mondsand vom kleinen Eulenkind ganz alleine, das „Rezept“ ist simpel, ideal schon für die Kleinsten. Und mit etwas Lebensmittelfarbe oder Glitzer liesse sich der Mondsand bestimmt herrlich verwandeln.


Weil wir gerade so schön draussen gesessen sind und gespielt haben, lasse ich euch noch eine Collage mit ein paar blühenden Blümchen aus dem Garten hier. 



Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!

MiniRUMS: Schlüsselanhänger (für Nähbegeisterte)

Mit einem klitzekleinen miniRUMS bin ich heute mit dabei. Ich habe beim Neueinrichten meiner Nähecke auf meinem neuen Zuschneidetisch (ich liebe ihn!!) ein Massband angeklebt und habe 30 cm übrig gehabt. Also habe ich kurzentschlossen einen Schlüsselanhänger gebastelt, speziell für Nähfans 🙂

Hier das Massband auf meinem Zuschneidetisch
Und hier das „Abfallstück“ mit meinen Schlüsseln

Das geht super einfach: das Massband Ende auf Ende legen, ein Loch in die Enden reinstanzen, die Niete hineindrücken, Schlüsselring dran, fertig!
Ich bin begeistert von meinem neuen Schlüsselbaumler, weitere werden BESTIMMT folgen!

DIY Frühlingsblumen aus Kaffeefilterpapier

Heute möchte ich erst einmal meine neuen Leserinnen hier begrüssen. Schön, habt ihr meinen Blog gefunden und lest bei mir mit!  
Ein warmes Willkommen bei eulenkling!

Und dann gibt es heute ein kleines, einfaches DIY für euch. Die letzten Tage waren wir alle krank, erkältet, fiebrig und einfach nicht zwäg. Die Eulenkinder sind schon fast wieder fit, aber für Kindergarten und Spielgruppe hat es dann doch noch nicht gereicht. Und weil sich auch hier endlich die Sonne zeigt ist es höchste Zeit, unsere Fenster auf Frühling zu trimmen. Aus simplen Kaffeefiltertüten und Filzstiften entstehen Blümchen, die wir an unser Esszimmerfenster kleben werden wenn dieses dann geputzt wurde .

Und los gehts:
Aus Filtertüten Blümchen ausschneiden, ich mach das immer freihand, ich finde, so haben sie mehr Charme.

Dann kommt in die Mitte ein kleines Loch.

Die Kinder können sich nun mit Filzstiften auf den Blümchen austoben.

Nun ein Dreick aus Filterpapier ausschneiden, aufrollen, in einen Teller mit Wasser stellen und die Blümchen oben auf die Spitze stecken.

Und nun braucht es etwas Geduld um zu sehen, was dass Wasser mit den Blümchen macht. Es ist immer wieder eine Überraschung, wie schön und einzigartig die Papierblümchen werden.

Wenn das Filterpapier vollgesaugt ist, die Blümchen auf einem Küchenkrepp trocknen lassen. 

Und dann aufhängen, woauchimmer ihr mögt…

Viel Spass beim Nacharbeiten!
Sie wären vielleicht noch etwas schöner geworden aus gebleichten Kaffeefiltertüten, aber diese habe ich hier am Ort nirgends bekommen. Aber es geht auch so…
Einen schönen Nachmittag euch allen!

Notfalltäschli mit Trostplästerli

Für den Weihnachtsverkauf letzten Advent habe ich schon einmal eine Serie von diesen Täschli produziert. Sie wurden damals gut verkauft, und so habe ich mich nocheinmal dran gemacht und eine kleine Serie davon produziert. Sie sind schnell und einfach zu nähen, diese Zaubertäschchen von Nalevs Welt, und sie lassen sich übrigens in allen möglichen Grössen nähen. Ich habe schon Handytäschchen und Brillenetuis so gemacht.
Gefüllt sind die Notfalltäschli – drum heissen sie so 😉 –  mit zwei Wundreinigungstücher und mit fünf Trostpflästerli, denen ich *hier* schon einmal einen Blogbeitrag gewidmet habe. Die dürfen doch wirklich in keiner Mamihandtasche fehlen, oder? 🙂

Auf jeden Fall wandern diese fünf praktischen Trösterli in mein kleines Lädeli bei ansalia, es freut mich, wenn ihr dort auch einmal reinschaut!