Plastikabfall

Seit einigen Monaten gibt es in der Nachbargemeinde eine tolle Entsorgungsstation. Abfälle aller Art können bequem unter einem Dach entsorgt werden, alles ist gut zugänglich und das Personal dort äusserst hilfsbereit.

Dort kann auch Verpackungsplastik und sonstiger Kunststoff enstsorgt werden – gesammelt in einem Gebührensack (in der Schweiz wird der Abfall nicht so konsequent getrennt wie z.B. in Deutschland, hier sammeln wir vor allem Altpapier, Glas, PET und Alu/Weissbech). So einen Kunststoffsammelsack habe ich mir sofort gekauft um zu Hause nochmal intensiver unseren Müll zu trennen. Ich bin erschrocken, als ich sah, wie viel von unserem Hausmüll auf Verpackungen und Plastik fallen. Mehr als die Hälfte macht es aus…

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Nur schon alle Früchte und Gemüseverpackungen machen einen beträchlichen Teil des Plastikmülls aus. Dagegen möchte ich angehen und habe mir darum etwas Nützliches genäht. Zugegeben, besonders hübsch sind sie nicht anzusehen, meine Säcklein für Obst und Gemüse. Aber schliesslich haben sie auch einige Kriterien zu erfüllen: Sie müssen möglichst transparent sein (um Verwirrungen und Fragen an der Kasse zu vermeiden, möglichst leicht auch (ich bezahle ja meine eigene Verpackung auch mit, bunte Baumwollstoffe wären zwar hübsch, aber in diesem Fall nicht nötig) und waschbar wäre auch nicht schlecht. Die Schönheit steht da eher weit hinten auf der Prioritäteliste 😉

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Ich habe für meine Mehrwegsäcklein einen dünnen Vorhang vom Möbelschweden verwendet (den dünnsten und günstigsten, den ich gefunden habe) und diesen in Stücke geschnitten. Die Kanten habe ich mit der Overlock versäubert und mit einem engen Zicksackstich zusammengenäht. Oben einen Tunnelzug mit einer Kordel zum Schliessen – fertig! Der Praxistest wird zeigen, ob sich das Ganze bewährt….!

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Übrigens beziehen wir einen grossen Teil unseres Gemüses in einem Abo (Biobouquet), da wird auch schon Vieles unverpackt geliefert. Aber trotzdem kaufe ich einen beträchtlichen Teil an Obst und Gemüse im nahen Lebensmittelgeschäft. Und dort ist leider nicht alles im Offenverkauf erhältlich.

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Wie geht ihr mit dem stetig wachsenden Abfallberg um? Habt ihr noch andere praktische Tipps zur Müllvermeidung?

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart!

P.S. Heute ist das grosse Eulenkind erstmals seit zwei Wochen wieder zur Schule gegangen. Sie war hartnäckig, diese Grippe. Und ich habe erstmals seit zwei Wochen meinen Tagesablauf zurück. Jedenfalls für die nächsten fünf Tage, danach sind schon wieder Ferien 😉

Papiergewerksel

Das grosse Eulenkind ist immer noch krank. Die Grippe ist hartnäckiger als gedacht und unser Tagesablauf so ganz anders als geplant. Vieles bleibt liegen, noch viel mehr kann ich nicht mal erst anfangen. Termine muss ich verschieben, mit der Zeit jonglieren. Die Nähmaschinen haben Pause weil ich das benötigte Material erst noch besorgen muss. Das geht aber mit der kranken Eule momentan einfach nicht.

Die Nähpause habe ich genutzt, um etwas ganz neues auszuprobieren. Das grosse Eulenkind hat als Weihnachtsgeschenke Bücher gefaltet. Aus den Büchern sind Diamanten und Zylinder geworden. Eine Dekoration, die bei den Beschenkten viel Freude auslöste.

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Ich habe mich etwas mehr in diese Materie vertieft und habe bin auf diese Facebookseite gestossen. Orimoto ® nennt sich die Methode, Bilder und Schriftzüge in Bücher zu falten. Da ich viele alte Bücher besitze, habe ich das Ganze mit einem einfachen Schriftzug einmal ausprobiert.

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„Home“ und ein kleines Herz sind in einen alten Konsalikroman gefaltet worden und dieses Buch verschönert nun unser Bücherregal im Wohnzimmer. Weitere Bücher werden bestimmt folgen, es ist eine sehr schöne, meditative Arbeit und das Endergebnis ist einfach nur toll!

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Habt alle einen gemütlichen Nachmittag!

 

SIEBEN

Mit sieben Jahren bist du 128 cm gross und trägst Schuhgrösse 32.

Mit sieben Jahren gehst du in die erste Klasse und freust dich jeden Tag von neuem auf die Schule.

Mit sieben Jahren lernst du lesen und schreiben und rechnest bis 20.

Mit sieben Jahren bastelst und zeichnest du für dein Leben gern.

Mit sieben Jahren hast du deinen eigenen Kopf und weisst ganz genau, was dir gefällt und was nicht.

Mit sieben Jahren hast du bereits sechs bleibende Zähne bekommen und zwei weitere Milchzähne wackeln.

Mit sieben Jahren bist du ein liebevolles Puppenmami und spielst auch gerne mit Barbie und Ken.

Mit sieben Jahren bist du mutig und selbständig geworden und traust dich viele Dinge, die vor Kurzem noch undenkbar waren.

Mit sieben Jahren kannst du schon mit uns „Catan“ spielen und auch viele andere Spiele, die für „älter als sieben“ sind.

Mit sieben Jahren kannst du Rad fahren, schwimmen (noch nicht so gut;-) ) und gehst ins Ballett.

Mit sieben Jahren spielst du gerne mit deiner Freundin.

Mit sieben Jahren liebst du Süssigkeiten.

Mit sieben Jahren bekommst du gerne Geschichten erzählt oder vorgelesen.

Mit sieben Jahren ist dir auch manchmal langweilig.

Mit sieben Jahren bist du lustig und fröhlich und lachst viel.

Vor sieben Jahren hast du unsere Familie komplett gemacht. 

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Alles Liebe zum Geburtstag!

Da war doch noch was….

Ich habe meinen beiden Eulenkindern nämlich noch je ein Oberteil für die Weihnachtstage genäht und an Weihnachten natürlich kein brauchbares Foto gemacht. Und wie es so ist mit Geschwisterkindern, eines der Shirts ist immer in der Wäsche 🙂

Kürzlich aber haben beide ihr Fuchsshirt getragen und schwupps – hab ich ein paar Bilder gemacht 🙂

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Das kleine Eulenkind trägt eine abgewandelte „Shy Eyes“ aus der ottobre 6/16 in der Grösse 134. Die Änderungen sind die fehlende Rüsche am Saum und die Länge, die ich um ein paar Zentimeter verlängert habe.

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Der Blickfang an dem Shirt ist das „Guckloch“ am Rücken, leider immer etwas von den Haaren verdeckt…

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Das grosse Eulenkind trägt auch aus der Ottobre 6/16 das Modell „Golden Reindeer“ (hier wohl eher Golden Fox 😉 ) in der Grösse 146. Bei ihr musste ich das Rückenteil teilen und einen unifarbenen Stoff einsetzen, weil der Stoff ganz knapp nicht gereicht hat. Jaja, die Mädels werden grösser und damit wächst auch der Stoffverbrauch…

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Beide Shirts werden gerne getragen und die goldenen Füchse gefallen beiden kleinen Eulen sehr.

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Hier im Eulenhaus wird in den nächsten Tagen kräftig gefeiert. Die kleine Eule wird sieben Jahre alt und dieser Freudentag will natürlich gebührend bejubelt werden. Nur blöd, dass das grosse Eulenkind gerade mit einer Grippe flachliegt…. Real Life eben…

Ich wünsche euch einen schönen Nachmittag!

Kleinigkeiten fürs Nähzimmer

Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich in meiner Nähecke aufgeräumt. Das war nötig, sind doch diverse Stoffe und Schnittmuster unsortiert in verschiedenen Kisten herumgeflogen, Kleinkram lag verstreut und dass da eigentlich ein Zuschneidetisch steht war unter den Bergen von „Sachen“ nur noch knapp zu erahnen.

Zwischen den Jahren ist immer eine gute Zeit, aufzuräumen, sich von Altem zu trennen und etwas Neues anzufangen. Die Ordnung im Nähzimmer hält immer noch (mehr oder weniger 😉 ) an, ich bemühe mich sehr, dass es so bleibt.

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Im Advent hatte ich mir einen Nähadventskalender geleistet. Ein Projekt darin waren Schnittmusterbeschwerer. Bekommen habe ich sechs riesige Unterlagsscheiben, Filz und Knöpfe. Ich habe allerdings die Unterlagsscheiben mit Topflappengarn umhäkelt. Die genähten Filzdinger gefallen mir persönlich nicht so sehr.

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Das Fingerringnadelkissen habe ich kürzlich irgendwo im Internet gesehen, mir aber den Link leider nicht gespeichert. Aus dem Drehverschluss einer Milchverpackung, etwas Gummikordel, einem Stoffkreis, einem Webbandrest und jeder Menge Heissleim ist mein neues Nadelkissen entstanden. Es ist nämlich so: Bei mir liegen IMMER und ÜBERALL Stecknadeln rum. Obwohl ich mehrere Nadelkissen besitze, ist das Nadelkissen dann doch nicht dort, wo ich es gerade brauche.

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Ich bin gespannt, wie sich meine neuen Helferlein bewähren 🙂

Ich wünsche euch allen einen geruhsamen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche!

Schatten

Zentangle habe ich vor etwa eineinhalb Jahren kennengelernt, seither begleiten mich die kleinen Zeichnungen durch mein Leben. Hier habe ich euch schon einmal davon berichtet, aus meinen Anfängen 😉

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In ganz kurzer Zeit entsteht auf einem knapp 9×9 cm grossen Tile (=das Papier, auf dem gezeichnet wird) ein kleines Kunstwerk. Selten sitze ich länger als eine Dreiviertel Stunde an einem Bildchen. Das ist das Schöne am Zentangle, ich tauche schnell in die Musterwelt ein, zeichne konzentriert und kann meine Gedanken schweifen lassen (oder sie auf etwas konzentrieren) und ich kann meine Gefühle in das Tile einbringen. Und ich komme auch schnell wieder zu einem Ende. Dann ist das Zentangle fertig, das nächste leere Tile liegt bereit, ein neues Kunstwerk kann entstehen.

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Heute möchte ich euch an einem Beispiel zeigen, was etwas Bleistift an einem Tile bewirkt. Ihr seht das mit Fineliner fertig gezeichnete Tile, flach, ohne Tiefe, langweilig.

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Dann kamen etwas Farbe ins Spiel für den Edelstein (ich verwende dafür Derwent Inktensstifte, wasservermalbare Farbstifte) und für den Rest verschiedene Bleistiftschattierungen (ich habe je einen Bleistift mit dem Härtegrad 2B, 4B und 8B verwendet). Dazu wird der Bleistift fein aufgetragen und mit einem Tortillon/Papierwischer verwischt. So entsteht die Tiefenwirkung in dem Bild und aus dem eher langweiligen, farblosen Tile wird ein kleines Kunstwerk.

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Mehr Informationen zu der Zentanglemethode findet ihr auf der offiziellen Zentanglehomepage (www.zentangle.com) und auf den Seiten der Schweizer Zentangletrainerinnen Hanny Waldburger (www.zenjoy.ch) und Tina Hunziker (www.akua-art.ch), unedlich viele Muster mit Links zu den Anleitungen findet ihr z.B. bei Tanglepatterns.com (www.tanglepatterns.com).

Ich wünsche euch einen kreativen Tag!

 

It’s cold outside

In den letzten Tagen ist der Winter bei uns angekommen. Es ist kalt draussen und sogar ein paar wenige Schneeflocke haben sich zu uns verirrt. Genau das richtige Wetter also, um eines meiner Weihnachtsgeschenke zu verarbeiten.

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Von einer ganz lieben Freundin habe ich eine „Wunderchlungele“ bekommen, ausreichend für ein Paar Socken. Eine „Chlungele“ ist der schweizerdeutsche Ausdruck für einen Knäuel, einen Strang Wolle.

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Die Wunderchlungele funktioniert so, dass während dem Stricken einige kleinere und auch grössere Überraschungen aus der Chlungele purzeln, das ist natürlich eine riesige Motivation, das Sockenpaar schnell fertig zu stricken. Diese Überraschungen wurden natürlich vorher liebevoll eingewickelt 😉

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Hier seht ihr, was alles drin versteckt war, ein wunderbares Geschenk und ich sage euch, ich bin grad sehr froh um die selbstgestrickten Socken! Ich bin nicht geschaffen für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt 😉

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Ich wünsche euch einen kuscheligen Abend!