Zum letzten Mal im 2015

Zum letzten Mal im 2015 melde ich mich hier auf meinem kleinen Blog 🙂

Ich möchte euch noch zwei Weihnachtsgeschenke zeigen, die in meiner eulenkling-Werkstatt entstanden sind. Einmal für eine ganz kleine Lady, einmal für einen schon etwas grösseren Mini Man.

Genäht habe ich für die kleine Lady einen Regenbogenbody nach Schnabelina, eine Leggings aus der Ottobre 4/14 (Playful Kitty) und das Kleidchen ebenfalls aus der Ottobre  6/15 (Stars in blue Sky), alles in der Grösse 68.

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Für den Mini Man gab es eine Jeans aus der Ottobre 6/14 (Winter Pull-Ons) und einen Pulli mit Sattelärmel (das habe ich noch nie genäht, gefällt mir aber ausnehmend gut!) aus der Ottobre 6/15 (Steampunk), beides in der Grösse 98. Die Jeans ist grösstenteils upgecyclet aus einer alten Jeans von mir und – was man auf den Fotos leider nicht sieht – bei den Taschen und beim Bund mit rotweissem Punktestoff gefüttert, passend zum Pulli 🙂

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Für die Saumabschlüsse kam wieder meine Coverlock zum EInsatz, ich freunde mich immer mehr mit ihr an 🙂

Nun bleibt mir hier noch, Euch allen ein gutes und glückliches neues Jahr zu wünschen. Ich bedanke mich für eure Treue und die lieben Kommentare und Likes, die ihr mir schenkt.

Rutscht gut ins 2016, wir lesen uns nächstes Jahr wieder!

Stars shining….

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr mag ich ganz besonders gerne. Der Weihnachtsrummel ist vorbei, die Kinder sind mehr als beschäftigt mit dem (Be-)Spielen und Entdecken ihrer Weihnachtsgeschenke und der Eulenmann und ich haben Zeit, hier und da etwas aufzuräumen, Pläne für das kommende Jahr zu schmieden und einfach nur zu Sein.

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Vor Weihnachten habe ich mich hier rar gemacht. Einerseits hat mich die Stirnhöhlengeschichte von Ende November ziemlich niedergestreckt, auch Tage und Wochen nach der Antibiotikakur habe ich mich elend und müde gefühlt. Andererseits waren wir beschäftigt mit den Weihnachtsvorbereitungen: es gab einiges zu werkeln, zu backen und zu nähen. Und weil das Ganze ja nicht ausreicht um mich zu beschäftigen und au Trab zu halten musste ich kurz vor Weihnachten notfallmässig zum Zahnarzt. Mit ganz üblen Zahnschmerzen. Weil die Wurzelbehandlung zwar erfolgreich war, ich aber weiterhin Zahnschmerzen hatte, bin ich nun am zweiten Antibiotikazyklus innert Monatsfrist. Immerhin sind die Schmerzen und die Schwellung bei der Zahnwurzel nun am Abklingen und ich bin zuversichtlich, dass auch diese Geschichte gut abgeschlossen werden kann. Ihr glaubt also gar nicht, wie sehr ich – nach dem ganzen Trubel – diese ruhigen, friedlichen Tage geniesse.

Trotzdem zeige ich euch noch unsere Weihnachtspullis, die ich für die Eulenkinder und mich genäht habe. Alles sind Marthas, alle mit Sternen. Sehr passend zur Weihnachtszeit 😉

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Ich liebe die Coverlock – erste Versuche sind schon gut gelungen!

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Oesenverstärkung mit SnapPap

Ich fühle mich sehr wohl in diesem Pulli (schon der zweite Milchmonsterschnitt  nach der Toni, der mir super gefällt) und auch die Pullis der Mädchen sind toll geworden. In Erstaunen versetzt hat mich das kleine Eulenkind: nur eine Kleidergrösse trennt sie bei diesem Pulli von ihrer drei Jahre älteren Schwester (sonst sind es zwei Kleidergrössen). Einerseits hat das kleine Eulenkind in der jüngeren Vergangenheit einen riesigen Wachstumsschub gemacht („über Nacht“ sind alle Pyjamaärmel eingegangen, zweieinhalb cm in 2 Monaten!!), andererseits sind die beiden Eulenkinder vom Körperbau her so komplett verschieden. Das kleine Eulenkind hat den breiten Oberkörper des Eulenmanns geerbt, da braucht sie die grössere Kleidergrösse nur wegen der breiten Schultern.

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Der Pulli vom grossen Eulenkind – die Sterne glänzen silbern

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Auch hier kam die Cover zum Einsatz.

Die beiden Eulenkinder haben je eine Hose aus dunkelrotem Strechsatin dazu bekommen. Die vom grossen Eulenkind habe ich hier gezeigt. Für das kleine Eulenkind gab es eine Winter Pull-ons aus der Ottobre 6/14, ein Schnitt, der mit kleinen Anpassungen sehr gut sitzt und ich auch schon für sie genäht habe.

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Meine Nähmaschine habe ich nach der Strechsatinnäherei übrigens mit Brennsprit wieder einigermassen weiss bekommen. Die beiden Hosen habe ich separat gewaschen, bei dreissig Grad. Die ehemals durchsichtige Waschmitteldosierkugel strahlt nun in einem leuchtenden Pink. Ich finde es krass, wieviel Farbe aus diesem Stoff ausblutet….

Nun wünsche ich euch einen wunderbaren Tag! Ich melde mich bald wieder mit weiteren genähten Geschenken, die ich zu Weihnachten verschenkt habe!

Viele Zippys

In den letzten paar Wochen durfte ich einige Zippys nähen. Allesamt sind sie von begeisterten Tanglerinnen bestellt worden. Das Zippy als Stifteaufbewahrung hat nicht nur mein Herz erobert….

Jedes Zippy ist individuell zusammengestellt worden. Mir gefallen sie alle! Meistens konnte ich Stoffe aus meinem Fundus verarbeiten. Einzig die Schafe musste ich suchen gehen. Alle möglichen Tiere waren zu finden, nur keine Schafe…. Zum Glück gibt es im Nachbarstädtchen fünf Stoffgeschäfte…. Und NATÜRLICH sind nicht nur diese Schafe mit mir nach Hause gekommen 😉

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Habt alle herzlichen Dank für eure Bestellungen, ich wünsche euch frohe Festtage und alles gute im neuen Jahr!

Weshalb meine Nähmaschine nun rosarot ist….

Es geht schnell auf Weihnachten zu und hier bei uns herrscht emsiges Treiben. Weihnachtsguetzli werden gebacken, Geschenke gewerkelt und überhaupt sind vor allem die beiden Eulenkinder schon ganz aufgeregt, wenn wir von Weihnachten erzählen. Dieses Jahr ist es nicht mal so stressig wie in anderen Jahren. Es mag daran liegen, dass ich ein abgespecktes Programm „durchziehe“: Ende November lag ich mit einer schweren Sinusitis im Bett und von den vielen Plänen, die ich eigentlich für die Adventszeit hatte, blieb Vieles wirklich nur ein Plan. Weniger ist manchmal mehr….

Für das grosse Eulenkind habe ich aber gestern einen Teil ihrer Weihnachtsgarderobe genäht. Aus einem falsch bestellten dunkelroten Strechsatin gab es für sie eine Hose. Aus der Ottobre 6/15 das Modell Never Never Land in der Grösse 134.

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Leider ist die Hose einmal mehr viel zu weit am Bund, weshalb ich ein Gummiband hereingearbeitet habe. Damit passt es nun. Sonst sitzt die Hose besten.

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Als ich heute Morgen bei Tageslicht aber meine Nähmaschine betrachtet habe, ist mir aufgefallen, dass der ganze Anschiebetisch rosa gefärbt ist. Der Stoff hat offenbar wahnsinnig stark abgefärbt (und ich habe ihn ausnahmsweise nicht vorgewaschen….). Mal schauen, ob ich daraus wirklich für das kleine Eulenkind auch noch eine Hose nähen mag… ….und die genähte Hose wird ganz bestimmt ganz alleine eine Runde in der Maschine drehen…. So was ist mir echt noch nie passiert…. …jemand einen Tipp, wie meine Nähmaschine wieder weiss wird???

Ich wünsche euch einen schönen Abend!

 

 

Meine Martha

Es war mal wieder an der Zeit, mir ein neues Schnittmuster zu gönnen. Es sollte ein Schnittmuster für eher dickere Stoffe sein, wintertauglich, genau richtig für die kühlen Temperaturen, die wir gerade draussen messen.

Meine Wahl ist auf die Martha von das Milchmonster gefallen. Einerseits, weil eines meiner Lieblingsschnittmuster auch aus dem gleichen Haus stammt – die von mir schon so oft genähte Toni – andererseits weil gerade kürzlich die Martha auch für Kinder herausgekommen ist und ich mir diesen Schnitt für die Mädels gekauft habe.

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Vernäht habe ich den tollen Strechsweat „Lovely Drops“, kombiniert mit anthrazitfarbenem Jersey und Bündchenstoff. Gerade rechtzeitig zum heutigen RUMS-Tag kann ich sie euch zeigen.

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Der Schnitt gefällt mir gut, er hat ohne Änderung auf Anhieb gepasst und wird von mir bestimmt nochmal genäht. Das nächste Mal vielleicht mit etwas dickerem (und somit noch wärmerem) Sweat.

Zum Einsatz kam bei diesem Kleidungsstück erstmals meine „Neue“. Ich habe mir nämlich kürzlich einen langgehegten Traum erfüllt und mir eine Janome Cover Pro 2000 CPX gekauft. Der Eulenmann schüttelte zwar den Kopf, als er hörte, dass diese Maschine eigentlich „nur“ zum Säumen da ist, aber da ich mir die Coverlock aus dem Erlös des letzten Marktes geleistet habe, kann er noch lange den Kopf schütteln 😉

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Als „Diva“ und „Zicke“ ist sie bekannt, ich muss aber sagen, dass sie bisher ohne grösseren Probleme ihre Arbeit erledigt hat. Ich freue mich nun über die schönen Säume und Ziernähte, die meinen genähten Sachen den letzten Schliff geben.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag!

 

Im Edelsteinfieber

Seit dem Sommer bin ich mit dem Zentanglevirus angesteckt und zeichne regelmässig die tollen Muster auf die kleinen Kärtchen. Immer neue Muster gibt es zu entdecken.

Was mir das Zeichnen bringt? Es ist eine äusserst entspannende und heilsame Tätigkeit. In ganz kurzer Zeit entstehen kleine Kunstwerke, die nicht den Anspruch auf Perfektion haben müssen. Erlaubt ist, was gefällt, wichtig dabei ist mir, während dem Moment des Zeichens ganz bei MIR zu sein und meine Gedanken zu fokussieren. Und mich am Schluss über das Ergebnis freuen.

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Seit einigen Tagen übe ich mich im Edelstein-Zeichnen. Gesehen habe ich die farbigen Steine in einer Facebookgruppe. Diese farbenfrohen, plastischen Schönheiten haben mich nicht mehr losgelassen. Zum Glück habe ich in meinem Bastelschrank noch meine alte Farbstiftschachtel mit Caran d’Ache Supracolor gefunden, diese Farbstifte lassen sich sehr gut mit Wasser vermalen und so kann ich die gewünschten Effekte hinzaubern.

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Habt einen schönen Tag!

Geknotet

Letztes und vorletztes Jahr habe ich einige Tuniken nach der Anleitung Twist Knot aus der Ottobre 2/13 genäht. Ich mag diese Knotenshirts sehr gern, obwohl ich anfangs wirklich wirklich wirklich auf Kriegsfuss mit der Anleitung gestanden bin.

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Nun habe ich mir wieder ein solches Shirt genäht, und eigentlich ist es gar nicht kompliziert 🙂 Der Stoff dafür liegt schon lange bereit, allerdings dachte ich, ich hätte mehr davon gekauft…. und hab frisch-fröhlich mit dem Zuschnitt begonnen, bis ich merkte, dass ich gar nicht mit der vorhandenen Stoffmenge auskomme….

Nähen ist ja ein kreativer Prozess und so habe ich das fehlende Brustteil aus schwarzem Jersey zugeschnitten. Und das Rückenteil dann auch noch gleich dazu. So gehört das nun.

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Ausserdem habe ich die Ärmel verlängert, vorgesehen wären Dreiviertelärmel und auch die Gesamtlänge ist etwas länger als im Original.

Für das schwarze halbe Vorderteil habe ich mir noch was zurechtgebastelt: ich habe das Stoffmuster eingescannt und dann im Studioprogramm einen Ausschnitt davon nachgezeichnet. Einige Zeit mit der Punktebearbeitung brauchte das, um ein ansprechendes Resultat zu bekommen, aber so bin ich ganz zufrieden damit.

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Nach ein paar Wochen Pause bin ich heute wieder einmal bei RUMS mit dabei.