Die nächsten Socken…

…sind abgenadelt und schon unterwegs zur neuen Besitzerin. Gestern habt ihr sie in meinem Wolldascherl-Post schon gesehen, nun sind sie fertig gestrickt und vernäht. Es sind wieder ganz „normale“ Socken in der Grösse 41, glatt rechts gestrickt aus einer Sockenwolle Farbverlauf, gearbeitet habe ich eine Bumerangferse und eine Bandspitze.

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Ich mag es, abends ein bisschen zu nadeln, oder auch nachmittags auf dem Kinderspielplatz ist das ein netter Zeitvertreib.

Habt einen schönen Nachmittag! Morgen ist Wochenende!

Mein Wolldascherl

Abends sehe ich gerne fern und stricke dazu. Jeweils nur kleine Projekte, weil mit Wolle und Faden bin ich nicht so ambitioniert wie an der Nähmaschine. Aktuell ist wieder ein paar Socken für eine liebe Freundin angenadelt.

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Damit die „Strickete“ nicht immer auf dem Sofa oder dem dazugehörenden Tischchen offen rumliegt (und damit Ziel von Katers Krallen oder klein Eulchens Entdeckerdrang ist), ist gestern das Wolldascherl von farbenmix entstanden. Vor einiger Zeit, als das E-Book lanciert wurde, waren viele Wolldascherls zu sehen. Damals habe ich aber gerade nicht gestrickt ;-). Nun, mit reichlich Verspätung, habe ich auch MEIN Wolldascherl.

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Ein nettes kleines Zwischendurchprojekt ist das und wirklich ausgesprochen praktisch. Verwendet habe ich Stoffe vom letzten und vorletzten Stoffmarkt, Zackenlitze aus dem Fundus und ein Aufbügler aus Flexfolie mit einem Motiv aus dem Sil-Store. Was liebe ich mein Nähzimmer mit den reichlich gefüllten Regalen! So können solche kleinen Zwischendurchprojekte einfach so entstehen, ganz spontan, ohne zuvor einkaufen zu müssen….

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Einzig eine passende Öse habe ich nicht. Allerdings sehe ich auch keine Notwendigkeit, diese anzubringen, deshalb lass ich mein Dascherl einfach so, wie es ist. 🙂

Das Wolldascherl darf heute mit zu RUMS. Wer diese Linkparty noch nicht kennt, einfach mal mitkommen! Jeden Donnerstag werden selbstgewerkelte Sachen präsentiert, die nur für sich selber entstanden sind. Auf zu „Rund ums Weib am Donnerstag!“

Habt einen schönen Tag! Hier scheint endlich mal wieder die Sonne!

Rag Quilt No 2

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Nun ist der Bettüberwurf für das grosse Eulenkind also auch fertig. Auch diese Decke ist superschnell fertig geworden, am Montag zugeschnitten und mit Nähen begonnen (schön war der Montag ein Feiertag!) und gestern fertiggenäht. Abends zum langweiligen Film die Fransen eingeschnitten. Und über Nacht gewaschen und getrocknet.IMG_0722Kopie IMG_0724Kopie

Genau gleich wie beim Rag Quilt No 1 habe ich die Patchworkstoffe von Aliexpress (es sind mehr oder weniger die gleichen Stoffe wie bei der anderen Decke) und den Molton von Buttinette. Das grosse Eulenkind hat sich einen wollweissen Molton ausgesucht. Eine kluge Entscheidung, finde ich, denn hier haben die Stoffe in der Waschmaschine nicht abgefärbt und der Quilt wirkt ruhiger als der pinkfarbene. Die Farben, die die Eulenkinder sich ausgesucht haben, passen aber ausgezeichnet zu ihren Charakteren…. Beide Mädchen sind glücklich mit ihren Decken und ich natürlich auch. Freude macht mir auch das Lernen dieser (für mich neuen) Technik, so ist meine Angst, eine Patchworkdecke beim Quilten zu ruinieren, doch beträchtlich kleiner geworden.

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Vorerst werde ich jedoch keine Patchworkdecke mehr nähen. So gerne ich es auch mache, ist jetzt aber wieder Zeit für Kleidung und für anderen Kleinkram angesagt. Einige Kinder- und Babygeschenke warten darauf, genäht zu werden, ausserdem werde ich Kleider für eine Hochzeit nähen, sicher für die Eulenkinder, vielleicht auch für mich. Und wenn das Päckchen mit den schon zugeschnittenen Hexagons ankommt, werde ich mich in mein Langzeitprojekt „Hexagondecke von Hand“ stürzen. Also doch wieder Patchwork. Nur ganz anders und nicht mehr so schnell…

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Was sind eure nächsten Projekte? Arbeitet ihr nach einer „To do“-Liste oder einfach, worauf ihr gerade Lust habt? Ich bin eher der spontane Typ und mag es nicht so gerne, nach festen Vorgaben zu arbeiten. Ich muss lustvoll bei der Arbeit sein, es soll ein „dürfen“ sein und nicht ein „müssen“.

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Habt einen zauberhaften Tag!

Pasta

An Tagen wie diesem (Feiertag, Kind krank) gibt es Hilfe: ich habe wieder einmal Pasta gemacht.

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Lediglich Mehl und Ei braucht es dazu und von Vorteil eine Nudelmaschine.
Wir haben die Pasta zu einer herzhaften Lasagne verarbeitet, den Rest zu dünnen Bandnudeln, die in den nächsten Tagen einmal auf unserem Speisezettel stehen werden.

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Habt einen schönen Sonntag!

Rag Quilt No 1

Seit meinem letzten Quiltprojekt geistert in meinem Kopf die Idee herum, den Eulenkindern einen Bettüberwurf zu nähen. Allerdings sollte das Projekt nicht so aufwändig sein und in etwas kürzerer Zeit zu realisieren sein als meine letzte Patchworkdecke.

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Bei Pinterest bin ich über den Rag Quilt gestolpert und habe mich etwas genauer mit dieser Technik auseinandergesetzt. Der Rag Quilt ist ideal für mein Vorhaben: relativ schnell genäht, kuschelig durch die Fransen und den verwendeten Flanell UND vor allem (der wichtigste Punkt!) fällt das abschliessende Quilten weg weil die einzelnen Stoffstücke jeweils einzeln zu einem Quiltsandwich verarbeitet und dann als Ganzes zusammengenäht werden.

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Bei Aliexpress habe ich mir dann kürzlich Patchworkpakete bestellt. Die Stoffstücke sind bereits alle in der gleichen Grösse zugeschnitten und bunt gemischt, für mein Vorhaben ideal. Und sie sind für wirklich kleines Geld erhältlich, da nehme ich die langen Lieferzeiten gerne in Kauf. Über einen Monat waren die Stoffe unterwegs.

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Durch die vorgeschnittenen Stoffstücke  ist mir ein grosser Teil der Arbeit schon im Vorfeld abgenommen worden, ich musste „nur“ noch den Flanell für die Rückseite und den Fleece für das Batting schneiden. Für die Rückseite habe ich auf Wunsch des kleinen Eulenkindes unipinken Molton von buttinette genommen, das Batting besteht aus den günstigen Fleecedecken vom Möbelschweden.

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Die Stoffstücke zusammengenäht hatte ich schnell, an einem Morgen war ich fertig. Das Aufwändige an der Decke war das Einschneiden der Nahtzugaben. Obwohl ich eine gute, handliche Stoffschere benutzte, hat mir bis zum Schluss die Hand etwas weh getan. Aber nach dem obligaten Gang in der Waschmaschine und im Trockner ist jedoch der Schmerz vergessen und die Freude über den neuen Bettüberwurf für das kleine Eulenkind riesig. Die franseligen Nahtkanten sind genau so geworden, wie ich es mir gewünscht habe.

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Einen kleinen Makel hat die Decke allerdings: Trotz niedriger Waschtemperatur und einigen Farbfängertüchern hat der pinkfarbene Molton abgefärbt und ein paar der hellen Patchworkstoffe stellenweise rosa verfärbt. Das kleine Eulenkind stört sich nicht daran und ich ignoriere es nun einfach….

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Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit (nämlich innert zweier Tagen) so eine Decke hinkriege. Das Material für eine weitere Decke liegt aufdem Zuschneidetisch – natürlich bekommt das grosse Eulenkind auch einen Bettüberwurf. SIe hat den molton in Natur gewählt, da brauche ich mir wegen dem Färben zum Glück keine Gedanken zu machen.Und dann sind da noch weitere Patches unterwegs – Hexagons, 1000 an der Zahl. Diese Decke wird dann ein Ultralangzeitprojekt, ich möchte nämlich eine Hexagondecke komplett von Hand nähen. Nennt mich verrückt. Ihr habt recht.

Ich wünsche euch schöne Pfingsttage!

Fotobella

Ich habe euch ja schon erzählt, dass ich mir kürzlich eine neue Kamera gekauft habe. Die Kamerabänder dazu habe ich euch schon gezeigt, nun kann ich euch meine neue Kameratasche zeigen. Es ist eine Fotobella von Farbenmix geworden.

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Gearbeitet habe ich ausschliesslich mit Stoffen, die zu Hause vorhanden waren. Verschiedene Baumwollstoffe (vom letzten Stoffmarkt), Teile einer alten Jeans und ein Leinenmischgewebe kamen zum Einsatz. Dazugekauft habe ich lediglich die Schabracke als Verstärkung, das Gurtband und die Ringe. Volumenvlies und Reissverschluss sind in meinem Nähzimmer eigentlich immer vorrätig.

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Was soll ich sagen…. Ich bin nicht ganz glücklich mit dieser Tasche. Die Anleitung ist in meinen Augen ziemlich kompliziert beschrieben (und ich bin ja nun nicht unerfahren was das Nähen nach den verschiedensten Schnittmustern anbelangt) und ich musste ziemlich Vieles passend machen, weil die Teile nicht sehr gut aufeinandergepasst haben. Ob ich nicht genau zugeschnitten habe? Ich habe es so genau (oder ungenau…) gemacht wie sonst auch…. Gepasst hat trotzdem nicht alles.

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Mehr als einmal wollte ich die Tasche in eine Ecke schmeissen oder sie tief in einer UFO-Kiste versenken. Schliesslich habe ich sie in kleinen nervenschonenden Etappen fertiggenäht und kann mich nun trotzdem über das Ergebnis freuen.

Allerdings werde ich nienienie wieder eine Tasche mit Schabracke verstärken. Damit kommt meine Nähmaschine (oder bin es ich?) nicht wirklich klar. Die Tasche ist nun zwar ziemlich stabil geworden, aber den K(r)ampf beim Nähen und anschliessenden Wenden der Tasche rechtfertigt für mich den Einsatz der Schabracke nicht. Ungefähr jede zweite Naht habe ich aufgetrennt, hier rumprobiert und da verbessert. Schlussendlich ist die Tasche von Perfektion weit entfernt, aber so wie sie jetzt ist, bin ich zufrieden und kann mit ihr gut leben.

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Sie gefällt mir schon, meine Fotobella, so ist es nicht. Auch hat sie einige wirklich durchdachte Gadgets wie zum Beispiel die Objektivdeckeltasche. Trotzdem würde ich sie nicht noch einmal nähen sondern eine bestehende Tasche mit entsprechend gepolsterten Kameraeinsatz ausstatten. Das wäre eigentlich auch der ursprüngliche Plan gewesen…. Aber aus Erfahrung wird man klug.

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Habt einen schönen Tag! Hier ist es kalt, nass und grau. Gar nicht wie Ende Mai eigentlich vorgesehen….

Verlinkt bei RUMS.

Bunte Schuhbändel :-)

Letzten Herbst habe ich mir rosafarbene Chucks gekauft. Endlich ist wieder Wetter für diese Schuhe – bei mir verbreiten sie einfach gute Laune. Ich liebe diese Schuhe!

Im unendlichen kreativen Ideensammelpool namens Pinterest habe ich schon länger diesen Pin gespeichert – heute habe ich nun meine (schon wieder gut gefüllte) Restenschublade geplündert und habe mir Schuhbändel genäht. Dazu habe ich einfach 5 cm breite Stoffstreifen zusammengenäht, durch den Schrägbandformer gezogen, wie ein Schrägband gebügelt und zusammengenäht. Bei den Nahtstellen ist es ein bisschen dick geworden, beim nächsten Versuch werde ich etwas schmalere Bänder nähen.

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Auf solche Ideen kommen wohl die wenigsten Leute. Schuhbändel nähen? Wozu bitte? Manchmal denke ich schon, dass ich irgendwo ein bisschen seltsam ticke.

Aber ich mache solche Experimente aus Neugier und aus Freude am Nähen und an den Farben. In den letzten Jahren hat sich meine Garderobe schon sehr Richtung bunter und weniger Mainstream verändert, da sind solche Schuhbändel einfach noch das Tüpfchen auf dem i, was Individualismus angeht.

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Mir gefällts und ich finde es witzig – und das ist in meinen Augen Grund genug, zu experimentieren.

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Habt einen farbenfrohen Nachmittag!