Ich hab ein Haus genäht

Die letzten Wochen war ich sehr beschäftigt, ich hab nämlich ein Haus genäht. 
Ein Spielhaus, um genau zu sein, das wie ein Tischtuch über einen Tisch gezogen wird. 
Mit Fensterchen und Türen, wie es sich gehört. 
Einige kleine Détails habe ich auch noch mit eingebaut: einen Briefkasten und eine Glocke, einen Apfelbaum mit Äpfeln, die gepflückt und im Korb versorgt werden können, einen Hasenstall mit einem kleinen Kuschelhäschen und zwei Rüebli (Karotten) drinn und vielen Blümchen, die beliebig ausgetauscht werden können weil sie mit Klett angebracht sind. 
Das Spielhaus durfte ich als Auftragsarbeit nähen und es ist rechtzeitig vor Weihnachten fertig geworden. 
Leider kann ich euch nur Bilder der einzelnen Seitenwände zeigen, der dazupassende Tisch steht ja eben nicht bei uns zu Hause. Aber bestimmt kann ich euch mal Bilder „in action“ nachliefern.





Das Ganze hat mich, wie gesagt, viele Stunden Arbeit gekostet, vor allem auch Denkarbeit, weil ich ja die ganzen Ideen irgendwie umsetzen musste. 
Ein Beispiel gefällig? Wie mache ich z-B. die Fensteröffnungen, damit sie stabil sind? Ich habe die Fenster genäht, wie ich einen Reissverschlussöffnung in eine Tasche einnähen würde: Also mit einem zweiten Stoff (quasi das Futter) die Ränder abgenäht, aufgeschnitten und verstürzt. Dann habe ich den Rand soweit zurückgeschnitten, dass ich ihn dann gut doppelt gefaltet annähen konnte. So habe ich mehrere Lagen Stoff bekommen und eine saubere Kante. Mein Anspruch an Stabilität ist somit erfüllt)
Es war eine Arbeit, die ich trotz des grossen Aufwandes sehr gerne gemacht habe, ich liebe es wenn ich meine Ideen umsetzen kann. Vor allem, wenn die Umsetzung so glatt läuft wie bei diesem Projekt. Es war eine sehr lehrreiche Erfahrung und schlussendlich ist das Spielhaus in etwa so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Geplant waren noch einige weitere Détails, auf die ich zugunsten des vorgegebenen Budgets verzichtet habe. Es wäre also noch ausbaufähig 🙂
Verarbeitet habe ich etwa acht Meter weissen Baumwollstoff als „Grundgerüst“, gut zwei Meter farbigen Baumwollstoff für die Applikationen, etwa zwei Meter Klettband, etwa dreizehn Meter Schrägband und etliche Jerseyreste für die Blumen. Des weiteren kostete mich das Haus zwei Nähmaschinennadeln, einen Stoffleimspray und etliche verschieden Fadenspulen. Bestimmt habe ich auch noch einiges vergessen….
Einen ganz lieben Dank geht an Katja, die mich bei der Umsetzung einiger Ideen beraten hat und mir mit ETLICHEN Kleinigkeiten aus der Patsche geholfen hat (Hilfe, der gelbe Faden ist leer…. Orangefarbenen Stoff für die Rüebli? Alles kein Problem….!) Danke dir, es ist eine Freude, dich zu kennen!
Nun hoffe ich sehr, das das Spielhaus mit Begeisterung bezogen wird und es sich auch als praxistauglich erweist.
Liebe N., ich wünsche euch viel Spass und Freude damit!

Schnee am Fenster

Wenn es draussen schon nicht schneit (nein, es regnet wie aus Kübeln) mache ich mir das Fenster in meinem Nähzimmer etwas winterlich: Aus statischer Fensterfolie habe ich mir ein paar Schneeflocken geplottet und sie ans Fenster angebracht. Und eine kleine Elfe, die im Mond sitzt und den Sternen zuschaut. 

Und nein, im Hintergrund ist kein Schnee, alles Regen 😦

Nach und nach werden mein Cameo und ich immer bessere Freunde, ich bin so gerne am Ausprobieren und Testen der Möglichkeiten. Und davon gibt es viele!
Habt einen schönen Abend!

Blümchen

Für das eine Grossprojekt gibt es ein paar Blümchen fürs Gärtchen: diverse Jerseyreste bekommen ein weiteres Leben. Sowas mag ich ja total gerne:-)

Das andere Grossprojekt ruht derzeit, ob ich es dieses Jahr noch schaffe, weiss ich nicht. Mit Quilten habe ich zwar begonnen, aber das richtige Leben fordert mich gerade ein bisschen, Weihnachten rückt unaufhaltsam näher und die Dinge, die erledigt sein wollen, werden nicht weniger. Vielleicht wird mein 365TageQuilt halt erst im neuen Jahr fertig.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Gleich zwei Grossprojekte

Hier im Blog ist es ruhig, aber ich bin gar nicht untätig, im Gegenteil! Ich erzähle euch einmal ein bisschen, was momentan auf meinem Nähtisch liegt.

Gleich zwei Grossprojekte beschäftigen mich zur Zeit: 


Einerseits mein 365TageQuilt, den ich nun geheftet habe. Dazu habe ich in jedes zweite Quadrat einen Heftfaden eingezogen und verknüpft, damit beim Nähen auch wirklich nichts verrutscht! Über 500 Fäden…. das war eine langwierige Arbeit! 
Bei meinem ersten Quilt habe ich alles „nur“ mit Stecknadeln geheftet, und das ging gar nicht gut. Ständig sind die Nadeln rausgerutscht, ganz zu schweigen von den unzähligen Nadelstichen, die ich mir beim Nähen eingefangen habe. 
Die Unterseite des Quiltes wird nun leider doch nicht pink-getupft sondern marine-kariert. Der pinke Stoff war LEIDER ein paar Zentimeter zu schmal. Vielleicht gebrauche ich ihn fürs Binding… Weil ich ja nichts neu kaufen wollte für den Quilt blieb nun mal „nur“ der karierte Stoff übrig. Nun ja, mittlerweile habe ich mich damit angefreundet.
Jetzt wartet der Quilt darauf, unter die Nähmaschine zu kommen. Ich denke allerdings, dass ich dieses Vorhaben erst nach den Weihnachtsfeiertagen in Angriff nehmen kann. Ich hoffe ganz fest, dass ich dieses Jahr fertig sein werde.



Andererseits ist da ein ganz wundervoller Auftrag, der zu Weihnachten fertig sein wird. Ich darf ein Spielhaus/Tischzelt nähen und kann meiner Kreativität freien Lauf lassen. Die Kreativität war in den letzten Wochen sehr an den Weihnachtsmarkt gebunden, aber jetzt, jetzt ist sie wieder da!
Das „Grundgerüst“ des Zeltes ist zugeschnitten und versäubert (etwa acht (!) Meter Stoff!) und erste Türen und Fenster sind „eingebaut“, nun warte ich auf eine Stofflieferung für einige Details. Da ich noch nie so ein Haus genäht habe, bin ich auf das Endergebnis ganz wahnsinnig neugierig. Ideen hätte ich noch viele im Hinterkopf, ich bin sehr gespannt, wieviel davon ich umsetzen kann. Aber die Zeit, die Zeit….. Ich lass euch wissen, wie das Haus am Schluss herausgekommen ist!

Nun gehe ich weiter werkeln und wünsche euch von Herzen ein schönes Samichlauswochenende!

Happy

Der Weihnachtsmarkt Sternenzauber vom letzten Samstag gehört bereits der Vergangenheit an, und ich bin sehr happy! Ein paar Tage habe ich die vielen Eindrücke sacken lassen müssen, so reich und voll war dieser Tag mit wunderbaren Begegnungen und Gesprächen. Es war ein wunderschöner Anlass, viele Besucher sind vorbeigekommen und ich konnte meine genähten Sächeli in einem wunderschönen Ambiente präsentieren. 

Aber wie es so ist im ganzen Markttrubel – ich habe vergessen, Bilder zu machen. Und hatte auch überhaupt keine Zeit! Deshalb gibt es hier und jetzt nur ganz wenig zu sehen, und auch leider nur Bilder von meinem Marktstand.




Zurück bleiben viele wunderschöne Erinnerungen an einen zauberhaften Markt und die Hoffnung, in einem Jahr wieder ein Teil des Sternenzaubers sein zu können.
Ein ganz dickes und herzliches Dankeschön geht an Madame Gaianna. Sie hat alles initiiert und geplant und sososo viel Liebe in diesen Markt gesteckt.

Ohne sie und ihr Team hätten wir alle uns nicht verzaubern lassen können! 

DANKE!