Für warme Ohren

Mit einem Mini-Rums bin ich heute mit dabei, nämlich mit meiner neuen Häkelmütze. 


Entstanden ist sie an einem langen Fernsehabend, mit dem dickem Garn geht das ganz fix. 
Ich wollte was in bunt, weil hier im Nebelgrau momentan sowieso alles eher trist und trostlos ist.
Die Anleitung ist aus den Tiefen des www gepaart mit einigen Freestyleelementen (ich hab mir die Anleitung nicht gespeichert und schwuppdiwupp – weg war sie von meinem Tablet. 
Irgendwie ist die Mütze trotzdem fertig geworden, und sie passt nicht mal so schlecht…)!

Die Mütze gefällt mir richtig gut und hält meine Ohren wunderbar warm!

Habt einen schönen Tag!

Eine Handvoll Sterne

Eine Handvoll Sterne wird es am Weihnachtsmarkt Sternenzauber vom nächsten Samstag am eulenkling-Stand zu kaufen geben. Zum Dekorieren, zum Auffädeln, zum Haben, zum Verschenken. Die Sternli passen perfekt zur kommenden Advents- und Weihnachtszeit und lassen sich wirklich vielseitig einsetzen.


Ebenfalls für den Markt habe ich ein paar Miniadventskränzli gebastelt. Vier aufgehübschte Rechaudkerzli, verpackt mit ein paar Sternli und den passenden Streichhölzern hat dieser Adventskranz wirklich überall Platz und ist ein perfektes Mitbringsel zum Advent.


Meine Marktsachen sind nun alle bereit, schön etikettiert und beschriftet und ich freue mich auf den nächsten Samstag. Ich hoffe auf viele nette Begegnungen und einen in Sternenzauber gehüllten Kreuzgang. Vielleicht kommt ihr mich ja besuchen? Ich würde mich freuen!


Mein 365TageQuilt – der November

Diesen Monat bin ich etwas früher dran mit meinem Post zum 365TageQuilt. Das hat vor allem einen Grund: da nächstes Wochenende der Weihnachtsmarkt „Sternenzauber“ stattfindet habe ich diesen Monat etwas vorgearbeitet. Man weiss ja nie, was vor dem Markt noch alles kommt…

Aber ich kann euch hier und heute stolz verkünden: Mein Top ist fertig!



Genäht aus lauter Stoffresten, die dieses Jahr angefallen sind. Es sind 38 Reihen à je 27 Stoffquadrate, das Stoffquadrat à 7×7 cm. Das fertige Top misst 146×200 cm. 


Wer gerechnet hat, merkt, dass ich über 1000 Stoffquadrate zusammengenäht habe, 1026 um genau zu sein. 
Nun bleibt mir noch die Zeit bis zum Jahresende, um die Decke fertig zu nähen. Das Innenleben liegt bereit, ebenso der Unterstoff. Jetzt heisst es heften und quilten. Uff, davor habe ich den grössten Respekt. Ich werde wohl gelegentlich den grossen Esszimmertisch freiräumen und meine Nähmaschine runterzügeln müssen. Und Mann und Kinder für eine Weile aus dem Haus schicken…. 

Über das Binding muss ich mir auch noch Gedanken machen. Es wird wohl einfach einen schmalen Streifen rundherum geben, welchen Stoff ich dafür nehme, weiss ich noch nicht. Aber es wird sich schon was finden.

Da kommt noch einiges an Arbeit auf mich zu, aber ich freu mich jetzt schon auf das grosse Finale! 

Wie immer findet ihr bei Pinterest die anderen 365TageQuilts. Ich bin gespannt, wer alles bis zum Schluss mit dabei ist! Ich für mich bin zuversichtlich 🙂


Plotterliebe

Nach Vinylfolie und Papier habe ich mit meinem neuen Plotter wieder etwas Neues ausprobiert. Noch klappt nicht alles so, wie ich es gerne hätte, aber es wird. Ist gar nicht so einfach, immer die richtigen Einstellungen zu finden…

Der erste Versuch mit Flexfolie auf Textil gefällt mir ausnehmend gut: auf der neuen braunen Toni ist in Gold nun eine Pusteblume drauf. Schon wieder eine Toni, ich weiss, aber die Toni gefällt mir momentan richtig gut. Ausserdem geht es schneller, ein Shirt neu zu nähen als in die Stadt zu fahren und eins zu kaufen… Vor allem, wenn der passende Stoff zu Hause im Stoffregal wartet.
Das Entgittern der Pusteblume war richtig lustig…. Ich hätte wohl besser ein etwas einfacheres Motiv zum Anfangen genommen, aber man wächst ja an der Aufgabe, nicht?

Ich weiss, es ist für dieses Sujet nicht gerade die richtige Jahreszeit, aber das Shirt ist aus wirklich dünnem Baumwolljersey und wird wohl erst im Frühjahr wirklich oft getragen werden. Die Kombination von Gold und Schokobraun finde ich aber sehr gelungen. 
Habt ein schönes Wochenende!

Ich packe in meinen Koffer….

Ich packe in meinen Koffer… meine Marktschätze!



Damit ich meinen Marktstand am Weihnachtsmarkt schön gestalten kann, habe ich mir schon vor einiger Zeit im Lieblingsbrockenhaus einen alten, gute erhaltenen Koffer gekauft.
Der Koffer soll gefüllt werden mit einem Teil meiner genähten Sachen. Es wird KEIN Koffermarkt sein, aber ich finde einen Koffer als Deko- und Präsentationsobjekt total toll. Und wer weiss, vielleicht trefft ihr mich ja auch irgendwann einmal an einem Köfferlimarkt an. Sag niemals nie…. Aber im Originalzustand – obwohl gut erhalten – wollte ich ihn dann doch nicht lassen. So ganz in braun passt er nicht zu meinen bunten Sachen. Was also tun?

So sah der Koffer ursprünglich aus


Im Malatelier meiner lieben Freundin Sabina Schwaar – wir kennen uns seit vielen, vielen Jahren und ich schätze ihre Kunst sehr – hatte ich die Möglichkeit, den Koffer nach meinen Wünschen zu verschönern. Sabina haucht nämlich (neben vielen weiteren wunderbaren Dingen) alten Taschen oder Geldbeutel ein zweites, oftmal schöneres, farbiges Leben ein, und genau so wollte ich mit meinem Koffer verfahren. 

Meine liebe Freundin Sabina – bei ihr kann man übrigens
auch Malkurse besuchen!


Ich habe einen wunderbaren Morgen zusammen mit Sabina inmitten von Farben, Bildern und Papierkunst verbracht. Herausgekommen ist dieser – MEIN – Traum in Pink. Ich bin nicht mit konkreten Vorstellungen ans Werk gegangen, irgendetwas in Candyfarben ist mir im Kopf herumgespukt. Dank Sabinas Hilfe konnte ich mich dem Endergebnis immer weiter annähern und mir so einen kleinen Traum erfüllen. ich danke dir von Herzen!

Die Verwandlung beginnt… hier seht ihr noch das braune Innenleben…

zuerst die weisse Grundierung….

dann kann ich mich mit PINK austoben…
Blau und grün werden gemischt

eine erste Runde Verzierung mit grünen Pigmenten…


Den Koffer habe ich zuerst mit einer weissen Grundierung bearbeitet und anschliessend mit abgetönter  neonpinker Acrylfarbe angemalt. Mit einem Fächerpinsel habe ich die Verzierungen in türkis und grün aufgetupft. Auch die Metallteile habe ich in diesen beiden Farben angepinselt.

Doch schon ganz toll, nicht?


Das Innenleben das Koffers habe ich abends dann mit Hilfe der Heissleimpistole und etwa einem Meter hellgrünem Baumwollstoff auch noch aufgepeppt. Jetzt weiss ich auch, wie heiss der Leim aus der Leimpistole rauskommt…. und auch den Tragegriff habe ich mit einem passenden Kitschhstöffchen ummantelt.


Ich bin ganz verliebt in mein Kitschköfferchen und freue mich grad noch ein bisschen mehr auf den Weihnachtsmarkt.

Heute ist Donnerstag, deshalb ab damit zu RUMS!

Habt einen farbenfrohen Tag!

Neue Jeans fürs Eulenkind oder die Überwindung des Hosennähtraumas

Gestern habe ich in einer ziemlich spontanen Aktion eine Jeans genäht. 
Nicht irgend so ein einfacher Kinderschnitt, nein, eine richtige Jeans mit Hosenschlitz und Gurtschlaufen und allem, was dazugehört. 

Bisher habe ich mich immer davor gedrückt, Hosen zu nähen. Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass sich das nicht lohnt weil es viel zu auswändig ist und sie dann doch nicht sitzen. Aber vor allem habe ich immer gedacht, dass ich das nicht kann. Dass ich so etwas Kompliziertes nicht schön hinbekomme. Die liebe Katja hat mich immer wieder ermuntert, es mal zu probieren. Wie oft habe ich die Hosen ihrer drei Kinder bestaunt…. 
Und jetzt, wo die Weihnachtsmarktvorbereitungen grösstenteils abgeschlossen sind, ist wieder Zeit da und die Kreativität kann sich frei entfalten. 
Ich habe einige alte, kaputte Jeans von mir zu Hause lagern, und aus so einer alten Jeans von mir, gelbem (wichtig!) Faden und etwas limettengrünem dickem Baumwollstoff ist die neue Jeans fürs kleine Eulenkind entstanden. Nur für den Bund hat meine alte Jeans nicht mehr gereicht, da habe ich einen anderen Jeansstoff verwendet. Man sieht es, aber es fällt nicht so sehr auf. 


Das Schnittmuster und die Anleitung ist aus der ottobre 6/2012, Modell 17, Lontoon Poika, Grösse 122 (kreisch, mein kleines Mädchen trägt schon die 122!!). 
Allerdings habe ich die Nähanleitung bald wieder zur Seite gelegt, es hat mich mehr verwirrt als dass es mir geholfen hätte. Ich habe vieles intuitiv genäht, zum Glück ist es am Schluss gut rausgekommen. 
Nur mit dem Hosenschlitz hatte ich meine Probleme, ob er nun schlussendlich auf der „richtigen“ Seite sitzt, weiss ich immer noch nicht. Egal, die Hose wird von kleinen Eulenkind auch so gerne getragen und hat noch Mitwachspotenzial. Wenn nicht vorher wieder Löcher in den Hosen sind….
Das Fazit: Hosen nähen ist gar nicht so schwer und bei weitem nicht so aufwändig, wie ich gedacht habe. Es werden weiter folgen, ausrangierte Jeans gibt es noch einige.


Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag!