Eindrücke vom ersten Kreuzgangmarkt

Schon gehört er der Vergangenheit an, der erste Kreuzgangmarkt in Schönenwerd. Wir haben viel Arbeit hineingesteckt, in die Produktion, aber auch in die Organisation des ganzen Marktes. Und er war ein Erfolg! 


Wir hatten regen Besuch, immer wieder fanden Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung den Weg in den Kreuzgang, haben geschaut, gekauft, gelacht, gegessen und getrunken. 
Die geplante Kinderkleiderbörse aus dem Koffer war leider nicht sehr erfolgreich, dafür wurde die Spielzeugbörse von den jungen Besuchern sehr geschätzt. 
Sehr grossen Anklang fand das „Turmbeizli“, vor allem über die Mittagszeit war das Beizli sehr gut besucht und manche Portion Suppe und Raclette wurde verkauft. 
Auch der Kuchenstand de 6. Klasse vom Schulhaus Dorf war ein Renner, am Schluss blieb nur wenig von den selbstgebackenen Leckereien übrig.

Die Marktleute gaben uns durchwegs ein positives Echo, vor allem die Lage des Marktes in den alten Mauern des Kreuzganges mit seiner besonderen Atmosphäre hat allen sehr gut gefallen. Viel Leben kam in die alten Gemäuer.
Verbesserungspotezial gibt es im organisatorischen Bereich, das werden wir uns für die Zukunft merken. 

Für mich persönlich war der Markt eine sehr schöne Erfahrung. Erstmals habe ich meine eulenklingeleien einer etwas breiteren Öffentlichkeit zeigen können. Ich habe viele Menschen am Stand gehabt, die sich an meinen genähten Sachen erfreut haben, und viele liebe Menschen haben mir auch etwas abgekauft. Anregende Gespräche habe ich geführt, mit Kunden aber auch mit meinen Standnachbarinnen. Es war richtig toll!

„Mein“ eulenkling-Stand 🙂
Und diese Gesellen waren bei mir am Begehrtesten 🙂

Danke euch allen, die ihr am Markt mitgemacht habt und die ihr den Markt besucht habt, ihr habt den Kreuzgangmarkt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

Aufregung vor dem Markttag

Wenn ihr wüsstet, was mir gestern passiert ist…. Am Samstag ist Markttag, ich habe einen Tisch mit vielen genähten Dingen. Und da es das erste Mal ist, dass ich meine eulenklingeleien auf einem Markt feilbiete und auch der Markt selber an diesem Ort zum ersten Mal stattfindet, ist es eine doppelte Premiere und ich bin schon ein bisschen aufgeregt. „Eigentlich“ bin ich fertig mit der Produktion, kann mich nun der Dekoration widmen, Schildchen mit den Preisen schreiben, die Blanco-Papiertüten aufhübschen etc. Wenn ich nicht gestern noch eine simple Kissenhülle hätte nähen wollen….. 
…dann hätte ich nicht gemerkt, dass der Unterfaden Schlaufen zieht (wahrscheinlich, weil ich vorgestern meine Maschine durch schweren Wollwalk gequält habe und der Transporteur verfusselt ist)
….dann hätte ich mein Maschinchen nicht auseinandergeschraubt zur gründlichen Reinigung und 
…DANN hätte ich auch nichts verstellt, so dass die Maschine NACH dem Grossreinemachen nun leider keinen Stoff mehr transportiert. 
Tja, dass war echt der Frust des Tages! Ich hätte mein Maschinchen NACH dem Markt sowieso in eine Revision gegeben, die Fadenspannung ist schon länger ein Problem. Aber so? Drei Tage vor dem Markt? Das ist doch einfach nur blöd.
Nach dem ersten Wundenlecken habe ich in den gelben Seiten ein kleines Geschäft in der nächstgelegenen Kleinstadt gefunden, welches nicht nur die Hausmarke repariert, sondern sich um alle Maschinchen kümmert. Nach einem sehr netten Telefonat konnte ich meine Maschine noch am gleichen Nachmittag vorbeibringen, meine ältere Lady wird nun nächste Woche nach Zürich geschickt und dort untersucht. Mal schauen, was noch zu machen ist…. Ich hoffe, dass die Reperatur nicht allzu aufwändig wird.
Was aber das Wunderbarste an diesem (sonst nicht sehr erfreulichen) Nachmittag war: ich durfte eine Ersatzmaschine mit nach Hause nehmen und kann also Weiternähen. Das hat mich total überrascht, habe ich doch keine Nähmaschine der Hausmarke (Elna) zur Reparatur gebracht und kennt mich die nette Frau im Geschäft nicht. Dass nenne ich Kundenfreundlichkeit! Es gibt sie noch, die guten Seelen! 
An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Frau Hostettler aus dem Kaufhaus zum Glück in Aarau, einem wunderbaren Krämerladen mit Wolle, Garn und jeder Menge und mit viel Liebe angefertigter Accessoires für Gross und Klein. Und Elna-Nähmaschinen. Ein Besuch lohnt sich!
Ich glaube, ich weiss, worauf ich spare….. die Leihmaschine schnurrt wunderbar leise und lässt sich sehr gut bedienen, ein Traum! Und ich muss nicht in Traurigkeit versinken, weil ich keine Nähmaschine zur Verfügung habe 🙂
Habt einen schönen Tag!

Krawatte

Krawatten gehen doch bei einem modebewussten Mann immer – habe ich mir gedacht und für einen (noch) sehr kleinen Mann ein Esslätzchen mit Krawatte genäht, als kleines Ostergeschenk.


Immer wenn es besonders chic zugeht, passt dieses Lätzchen perfekt, aber natürlich auch an allen anderen Tagen 🙂
Es ist fast ein bisschen schade, dass ich keine Kinder mehr im Lätzchenalter habe….

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart nach dem langen Osterwochenende, hat euch der Hoppelhase auch besucht?

Schön war’s – meine Stoffmarktausbeute


Gestern war Stoffmarkt in Weil am Rhein, bei schönstem Frühlingswetter und massenhaft Besuchern, es war einfach genial! So viele tolle Stoffe gab es zu sehen, einfach wunderbar! Aber schliesslich musste ich (schweren Herzens und weil das Budget auch irgendwo begrenzt war ;-)) eine Auswahl treffen, und diese Traumstöffchen durften mit mir mitkommen:

Baumwolle/Webware (13 Meter):


Jersey (9 Meter):


Etwas Chiffonartiges (2 Meter)


Dieser Stoff ist aus Viskose und Baumwolle und daraus soll etwas Besonderes für einen besonderen Anlass entstehen (3 Meter):


Ausserdem gehören mir nun noch ein grosses Stück Volumenvlies, etwa 20 Reissverschlüsse, einige Spulen Nähgarn, etwas Gummikordel und zwei Stück beschichtete Baumwolle.


Das reicht nun erstmal für viele tolle Nähprojekte! ich freue mich schon, die Stoffe anzuschneiden und zu verarbeiten. Und falls der Stoffmarkt im Herbst wieder kommt, möchte ich auf jeden Fall wieder hinfahren! 

Ich geh dann mal nähen… 😉

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagnachmittag!

Minitäschchen

Kleiner geht kaum mehr, aber dieses Minitäschchen hat seinen Platz an meinem Schlüsselbund bekommen und beherbergt nun den „Wägelibatze“, also den Chip für den Einkaufswagen. Bei mir verschwindet dieser Chip nämlich regelmässig im schwarzen Loch und immer wenn ich es besonders eilig habe, oder wenn ich viel Einkaufen muss, findet sich weder ein passendes Geldstück noch ein passender Chip.


Eine Anleitung dazu gibt es bestimmt massenweise im Netz, ich habe mir diese selbst zusammengebastelt und bin nach dem Prinzip des Zaubertäschchen von Nalevs Welt vorgegangen. Kleiner geht hier tatsächlich nicht, weil es sonst nicht mehr gewendet werden kann.
Jetzt hüpfe ich dann gleich in den Zug und fahre nach Weil am Rhein zum Stoffmarkt, ich freu mich schon und bin gespannt, wie schwer beladen ich heute Nachmittag zurückkomme! :-))

Für das kleine Geld

Wenn ich meine tägliche Runde an der Aare spazieren gehe, mag ich nicht immer eine Tasche oder einen Rucksack mitnehmen. Das Phone und etwas Kleingeld reichen für meine Tour. Genau für dieses kleine Geld (der Weg führt mich meist an einer Bäckerei vorbei *ggg*) habe ich mir diese entzückende Geldbörse genäht. 



Die Anleitung habe ich in den Weiten von Pinterest gefunden (meine neue Sucht…) und sogleich (etwas verkleinert) umgesetzt. Kennt und nutzt ihr Pinterest auch?
Und weil heute Donnerstag ist, ab damit zu RUMS!

Marktvorbereitungen

Momentan bin ich sehr damit beschäftigt, die verschiedensten Dinge für den Markt Ende Monat vorzubereiten. 
Der Markt findet das erste Mal statt und wird von meiner Nachbarin und mir organisiert (wobei meine liebste Nachbarin den grössten Teil der Arbeit macht…). Und das Ganze direkt vor unserer Haustüre, im Kreuzgang der Stiftskirche. Es wird rund 15 verschiedene Stände geben, die unterschiedlichsten Dinge wird es zu kaufen geben. 
Ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass wir viele Besucher anlocken können. 


Mein Sortiment umfasst momentan Pixihüllen, Kühlschrankeulen, Spängelietuis, verschiedene Täschli (auch die beiden SchnabelinaBags), Wickelhalstücher, Dreiecktücher für Babys, Schlüsselanhänger, Haarspängeli, Wickelarmbänder und verschiedene Schallplattenschüsseln. Ideen habe ich noch viele, ich weiss aber nicht, zu was ich noch komme…. Einige Sächeli werden aber bestimmt noch entstehen.
Meine Nachbarin wird ihre selbergesiedeten Seifen anbieten, ich konnte einige schon testen, sie sind wunderbar!

Falls ihr also am Samstag nach Ostern noch nichts vor habt, seid ihr herzlich in Schönenwerd willkommen. 

Eine Auswahl meiner eulenklingeleien und der Seifen meiner Nachbarin