Wer kommt da zu Besuch?

Meine liebste Nachbarin hat mich und zwei weitere interessierte Frauen kürzlich in die Kunst des Nadelfilzens eingeweiht. Bisher beschränkten sich meine Fähigkeiten ins Filzen von kleinen Flächen in Ausstechförmchen. Also Herzen, Sternchen etc. 
Ihre gefilzten Zwerge, Elfen und Engel habe ich aber schon länger bewundert. So durfte ich also bei ihr zuschauen und gleich nachmachen. Das ist das Ergebnis nach zwei Stunden nettem Beisammensein und viel Stichelarbeit, unter anderem auch einige in die Finger, autsch;-)

Eine kleine Prinzessin und ein Engel.

Ich bin sehr zufrieden mit meinen neuen Mitbewohnern und werde hoffentlich noch weitere Figürchen folgen lassen. Zuerst „muss“ ich mir allerdings noch ein wenig Märchenwolle zulegen;-), ich habe nur ganz wenige Farben. Wirklich! 

Weil die Beiden für mich sind (immer schön in der Höhe lagern, damit sie unserem Katerchen nicht zwischen die Krallen kommen) dürfen sie zu Rums 🙂

Aus der Weihnachtsbäckerei….

…schicke ich euch liebe Adventsgrüsse!

Gebacken habe ich gestern und heute Änisbrötli nach diesem Rezept. Die Änismodel sind so wunderschön, filigran, dieses Weihnachtsgebäck gehört zu meinen absoluten Favoriten. 


Meine liebste Nachbarin besitzt etliche dieser wunderbaren Änismodel, ich darf sie mir jeweils ausleihen. Hab herzlichen Dank dafür, meine Liebe!
Hier im Blog ist es still zur Zeit, zu sehr nehmen mich vorweihnachtliche Basteleien, das Produzieren von kleinen Leckereien und das reale Leben in Beschlag. Und ausserdem soll der Advent ja auch eine ruhige, besinnliche Zeit des Wartens sein, des Wartens auf die Ankunft des Heilands. Deshalb geniesse ich den Zauber der Vorweihnachtszeit mit seinen Düften, seiner Dunkelheit und seinem Lichterglanz und verabschiede mich wieder in mein gemütliches, manchmal trotzdem stressiges, zur Zeit grad wohlduftendes reale Leben!
Seid lieb gegrüsst und bis bald!


Rosenkissen

Wie im letzten Post versprochen zeige ich euch heute meine neuste geklöppelte Hübschigkeit. 


Ich bin ganz verliebt in dieses Duftkissen, und ich werde bestimmt noch weitere Kissen arbeiten. Die Spitze ist gearbeitet aus weissem Leinengarn der Stärke 35/2, ich habe ein weisse Bändchen mitlaufen lassen (die Schlaufe oben) und in mehr oder weniger regelmässigen Abständen helle Roncailleperlen miteingearbeitet. Geklöppelt wurde im Halbschlag, an den Rändern jeweils ein Ganzschlag. Also nichts Kompliziertes oder Schwieriges, aber das Endergebnis überzeugt mich trotzdem sehr, so filigran und luftig, wie es wirkt. Und durch das Leinengarn bekommt die Spitze schon eine schöne Stabilität, ohne dass ich sie Stärken musste.


 Die Idee und der Klöppelbrief ist von meiner Klöppellehrerin Angelina Bitterli. Weil der Kurs nur vierzehntägig stattfindet, habe ich alleine angefangen. Als Anfängerin gar nicht so einfach 😉 Nach langem Studieren und Überlegen habe ich mich einfach mal dran gewagt und mich durch die Anleitung gemogelt. Vieles habe ich nicht ganz verstanden, aber am Schluss hat es trotzdem irgendwie gepasst :-).

Das Kissen schliesslich ist aus einem kleinen Rest von meinem Lieblings-Tildastoff genäht, gefüllt ist es mit getrockneten Duftrosenblättern. An dem ganzen Projekt habe ich etwa zwei Wochen gearbeitet, natürlich immer mit längeren Pausen dazwischen. Adventszeit und Kinder, ihr wisst schon….
Das Schöne an dem kleinen Kissen ist, dass ich mein anderes Hobby – das Nähen – mit integrieren konnte. Ich möchte noch weitere solche Projekte arbeiten, etwas Genähtes mit einer schönen Klöppelspitze aufwerten. 

Jetzt bin ich mal gespannt, wie euch das Kissen mit der geklöppelten Spitze gefällt!


Dieses Kissen wird ganz bestimmt nicht in fremde Hände kommen, deshalb darf es auch mit zu RUMS!

Babygeschenk

O weh, schon so lange gab es nichts mehr zu Lesen auf meinem Blog… Im richtigen Leben war (und ist immer noch!) allerhand los, da habe ich mir eine kleine Blogpause gegönnt.
Werkeltechnisch läuft hier momentan alles auf Sparflamme – wobei Adventskalender befüllt, Adventsdeko verteilt und mit den Kindern Weihnachtsgeschenke gebastelt werden, ausserdem bin ich verschiedene Leckereien am Testen, die ich zum Fest verschenken möchte. Also doch nicht so richtig Sparflamme, nur nichts zum Zeigen 🙂
Eine Kleinigkeit zum Zeigen habe ich heute trotzdem für euch! Für eine neue Erdenbürgerin ist ein Schnabelina-Regenbogenbody in Grösse 74 entstanden. Passen sollte er im nächsten Sommer, ich hoffe, der Body gefällt der jungen Dame (und den grossen Schwestern und natürlich auch den Eltern….).


Bald zeige ich euch wieder etwas Geklöppeltes, aber das dauert noch ein bisschen. Mit der Klöpplerei ist es so eine Sache, da ist nichts mit „rasch mal eben“. Das ist eine richtig schöne, teilweise auch meditative Arbeit, und das Endergebnis ist mit vielen Stunden Arbeit verbunden. Richtig gut, um abzuschalten und um in dieser strengen Zeit zu „entschleunigen“. 
Bis dahin wünsche ich euch eine schöne und geruhsame Adventszeit. Ich hoffe, ihr könnt diese Tage geniessen und lasst euch nicht zu sehr stressen!