Der Reissverschluss – Sew-Along Tag 8

Da die Eulchen Ferien und der Eulenmann heute frei hat, konnte ich schon morgens mein Morgenpensum des Sew-Alongs nähen und habe den Reissverschluss in der an den Seiten geschlossenen Variante genäht. Alles klappte wieder problemlos, ausser dass ich kurzfristig einen anderen Futterstoff hervorsuchen musste, das angedachte Stück war etwas zu klein (ich habe nicht gemerkt, dass es nur ein 110 cm breiter Stoff ist, und da ich jeden Tag das Benötigte zuschneide, wollte ich mich auf keine Tests einlassen). Aber frau hat ja noch ein bisschen Stoff zu Hause *ggg*.
Und so sieht der Reissverschlusseinsatz jetzt aus:


Ich freue mich schon auf morgen und übermorgen, danach ist die Tasche dann fertig!!

Heute früh habe ich mir noch den Stoff für die grosse Tasche hervorgesucht, das Schnittmuster habe ich gestern abend noch zusammengepuzzelt. Das fehlende Gurtband, Schrägband und die Reissverschlüsse habe ich heute Nachmittag bei unserer Shoppingtour besorgt, jetzt kann es damit auch losgehen. 
Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂
Zum mitnähen!

Es ist schon eine Tasche – Sew-Along Tag 6 und 7

Zum mitnähen!

Heute Nachmittag konnte ich nochmal zwei Stündchen an die Nähmaschine sitzen und am SchnabelinaBag in der Grösse Small weiternähen. Der Eulenmann hat mit den beiden kleinen Eulchen derweil das benachbarte Museum besucht – das ist für Gross und Klein immer wieder ein Hit!
Auch diesmal gab es für mich während dem Nähen keinerlei Probleme, Rosi hat wahrlich eine sehr ausführliche und informative Anleitung geschrieben, alles ist bestens mit Bildern dokumentiert, es ist echt eine Freude, da mitzunähen. Danke an dieser Stelle ganz herzlich!


Jetzt ist die Aussentasche fertig, sie sieht toll aus, herrlich bunt, ich freue mich jetzt schon, sie durch das neblige Herbstwetter zu tragen und so etwas Farbe in die Tristesse zu bringen. Der besondere Clou ist der Reissverschluss, der die ganze Tasche bei Bedarf noch etwas vergrössert resp. verbreitert. 


Ich freue mich auf morgen, wenn es weiter geht. Und überlege mir schon, ob ich die grosse Tasche auch noch nähen soll, als Transporttasche für mein Klöppelkissen. Ich werde mal meine Stoffvorräte checken gehen…..

Ich bin dabei! Sew-Along Tage 1-5

Mit etwas Verspätung zwar, aber jetzt mach ich doch mit bei Schnabelinas Sew-Along 🙂
Zum mitnähen!


Eigentlich wollte ich die Tasche schön Step-by-Step mitarbeiten, aber da zickte meine Nähmaschine. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so stark, dass ich sie zur Reparatur bringen musste. Irgendetwas mit der Oberfadenspannung stimmt ganz und gar nicht, das Stichbild sieht bescheiden aus und die Nähte, naja. Und weil die Maschine eingeschickt werden muss, dauert es mindestens drei Wochen bis ich sie wieder habe. Zum Heulen war mir zumute, da fiel mir ein, dass meine alte Nähmaschine auf dem Esterich steht. Die zickte damals auch rum, auch mit der Oberfadenspannung, deshalb habe ich sie ausgetauscht. Eine Reperatur habe ich damals nicht ins Auge gefasst, die Maschine hatte nicht viel gekostet und ich wollte kein Geld mehr in sie investieren. Aber jetzt, wo ich in einer absoluten Notlage stecke (ich kann mir NICHT vorstellen, nicht zu nähen, schon gar nicht jetzt, wo Ferien sind und ich sicher zwischendurch mal Zeit hätte) habe ich meine gute alte (mechanische) Janome nach allen Regen der Kunst auseinandergeschraubt, gereinigt, geölt und ihr gut zugeredet. Und siehe da: sie näht!! Zwar hat sie nach wie vor ein kleines Problem mit der Fadenspannung, der Stich wird erst bei 7 schön, aber darum kümmere ich mich, wenn die andere aus dem Service wieder da ist.
Gestern nach dem Stoffmarktbesuch, als die kleinen Eulchen dann endlich im Bett waren, konnte ich mit der Tasche beginnen. Ich habe ja extra Stoff (nicht dass ich zu Hause nicht schon genügend Stoff gehabt hätte…) und das ganze andere Zubehör gekauft. Pinkfarbenes Gurtband im genau passenden Farbton bekomme ich hier nämlich kaum….

Tag eins: Das Schnittmuster drucken und zusammenpuzzeln habe ich schon vor ein paar Tagen erledigt.
Zuschneiden tue ich jeweils das, was ich brauche, Tag 2 entfällt somit.
Tag drei, vier und fünf habe ich gestern abend problemlos genäht, es hat viel Spass gemacht und das ist das Ergebnis:


Ich habe noch nie zuvor einen Reissverschluss so in eine Tasche eingenäht, ist aber eigentlich nicht schwer. Und Paspel verarbeiten… Da hätte ich mich nie drangewagt, jetzt habe ich es sogar mit Hilfe von Schrägband und Kordel selber hergestellt. Ich hoffe, dass ich heute Tag sechs und sieben arbeiten kann und dann wieder à jour bin.

Heute

….war ich in Weil am Stoffmarkt und habe ordentlich eingekauft. Ich war noch nie an einem Holländischen Stoffmarkt, da mir der Weg nach Freiburg bisher immer zu weit und zu umständlich war. Aber nun, in Weil, wenige Meter von der Schweizer Grenze entfernt, hat sich der Besuch für mich vollkommen gelohnt. Viele Leute hatte es, vom Bahnhof her marschierten ganze Heerscharen meist jüngerer Frauen mit Rollköfferchen Richtung Stoffmarkt, die Nummernschilder der geparkten Autos deuteten auch auf zum Teil weite Anreisewege, ich habe sogar ein Genfer (!?) Nummernschild erspäht. Aber das Ganze war echt ein Erlebnis, viel zu rasch war mein Stoffbudget aufgebraucht und ich habe mich vollbepackt wieder Richtung Bahnhof aufgemacht. Jetzt kann ich zu Hause Stoffe streicheln und vom nächsten Stoffmarkt träumen…
Hier meine Ausbeute: 


Jersey und etwas Bündchen (vor allem Eulenkinders Lieblingsfarben :-))) über 12 Meter:

die beiden wären dann für mich  😉


Baumwolle 4,5 Meter, mit einigen davon möchte ich noch beim Sew-along von Schnabelina mitmachen….


Ein bisschen Wachstuch, Gurtband, Schrägband, Webband und Vlies. 


Ich bin noch ganz hin und weg. 🙂
Ich geh dann mal in die Waschküche….

Morgen…

…wird’s was geben! 
Ich werde nach Weil am Rhein an den holländischen Stoffmarkt fahren und hoffentlich einige tollen Stoffe mit nach Hause bringen. Schalala, das habe ich mir ja schon so lange gewünscht, aber es war termintechnisch leider nie möglich, ausserdem war mir der Weg nach Freiburg dann jeweils doch zu aufwändig, vor allem, weil ich ja immer mit dem öV unterwegs bin.
 Aber: Der holländische Stoffmarkt kommt diesen Herbst gleich zwei Mal an die Schweizer Grenze, beide Male recht Nahe zu meinem Wohnort. Und so werde ich also morgen früh mit meinen beiden Eulchen und meinen Nachbarinnen in den Zug hüpfen und Richtung Basel fahren. Keine Angst, die Kinder kommen nicht mit zum Stoffe shoppen, die dürfen einen vergnüglichen Tag im Zolli mit ihrem Gotti/ihrer Tante verbringen, während meinen Nachbarinnen und ich den Markt stürmen… Ich freu mich so, hihi….

Angestrickt

…habe ich meine solargefärbte grüne Wolle, und zwar zu einem Schal. 


Es wird ein Drachenschwanz geben, gesehen hier, und ich muss sagen, dass er schnell länger wird und supereinfach zu stricken ist, besteht er doch nur aus rechten Maschen. Allerdings habe ich die Anleitung ein klitzekleines Bisschen abgeändert, ich kette bei jeder Zacke sechs Maschen ab, anders als in der Anleitung beschrieben. Dieser Schal ist genau das Richtige, um abends vor dem Fernseher zu stricken UND vom Fernsehprogramm auch noch was mitzubekommen. Und nun, da der Herbst unausweichlich kommt, freue ich mich schon sehr auf meinen neuen Halswärmer…
Zieht es euch auch wieder zu den Stricknadeln? Oder strickt ihr sowieso das ganze Jahr über?

Wohin damit?

Wohin mit all den ganz, teilweise oder gar nicht aufgewickelten Klöppel? Die Lösung, sie durcheinander im dünnen Plastiksäckchen mit mir rumzutragen, ist definitiv keine auf Dauer. Ständig verheddern sie sich oder wickeln sich wieder ab. Und hübsch ist es ja auch nicht gerade.
Ich habe mir deshalb eine Aufbewahrungsmöglichkeit ausgedacht, ähnlich einer Farbstiftrolle, aber nicht mit Einschubfächern sondern mit einem Gummiband in der Mitte. Hält meine Klöppel sicher, durch einer Lage Volumenvlies auch weich. Zu Verschliessen mit einer Gummikordel. So haben nun alle fünfzig grossen Klöppel ein Plätzli gefunden, je 25 Stück in einem Etui. Sozusagen eine Klöppelgarage 🙂

Die fehlenden Klöppel sind in Gebrauch…
und Bügeln vor dem Bild, das wäre es gewesen 😉


Jetzt habe ich noch ein Säckchen mit kleineren Klöppel hier liegen. Für diese werde ich auch noch eine Rolle nähen, aber bis ich DIE brauchen werde, dauert es noch etwas….momentan bin ich noch ziemlich grobmotorisch mit dem Halbschlag oder Netzschlag beschäftigt, die absoluten Grundlagen, und daran wird sich wohl in den nächsten Kursstunden auch nicht viel ändern 😉
Und weil die Klöppelei MEIN neues Hobby ist und die anderen Eulenhausbewohner nur mehr oder weniger staunend zuschauen, gehe ich mit meinen beiden Klöppelaufbewahrungsrollen bei RUMS vorbei.