Röckli "Marke Eigenbau"

In letzter Zeit habe ich ziemlich viel genäht, gebastelt, gewerkt. Und viel Zeit draussen verbracht, mich am Frühling gefreut (wenn er sich denn in seiner ganzen Pracht gezeigt hat), unsere zwei Gartentischli abgeschliffen und neu lasiert. Trotzdem gibt es hier im Blog irgendwie nicht viel Neues zu zeigen, immer die gleichen Leseknochen? Damit möchte ich euch nicht aufhalten 🙂 
Aber etwas, was schon länger fertig wurde habe ich doch für euch, diesmal wieder etwas für das grosse Eulchen. Die beiden Stoffe habe ich schon so lange zu Hause liegen, und nun habe ich ihn endlich angeschnitten und verarbeitet. Die Wünsche des grossen Eulenkindes vor dem Stoffkauf waren klar: rosa und hellbau soll es sein, ein Röckli wie jenes vom kleinen Eulenkind, das waren ihre Vorgaben. Und so habe ich wieder ein Wenderöckli genäht, nach einem eigenen Schnitt.

Auf einer Seite mit einer dunkelblauen Bommelborte, auf der anderen Seite habe ich bei der Teilungsnaht ein feines weiss/blaues Bändchen eingenäht. Taschen waren diesmal nicht gewünscht und eine kleine (Aufbügel-)Eule hat sich noch auf den Rock verirrt. Oben ist das Röckli mit Druckknöpfen zu verschliessen. Dem grossen Eulenkind gefällts, mir auch, was wollen wir also noch mehr…

Und nun gehe ich damit noch eine Runde zu Meitlisache und schaue mir dort die tollen Kreationen an. 

Kopfhörertaschen

Kennt ihr das? Immer dieses Durcheinander mit den Kopfhörerkabel, die sich immer, immer in der Tasche verheddern und man dann statt Musik hören zuerst die Knoten aus den Kabeln lösen muss. Ich habe nach diesem tollen Tutorial zwei Täschchen genäht, und die sind ab sofort in meinem ansalia-shop erhältlich.


Ich wünsche euch ein schönes, gemütliches Wochenende!

Patchwork-Rums

Schon lange juckt es mich in den Fingern: Ich möchte so gerne eine Patchworkdecke nähen. Meine Vorstellungen sind ziemlich genau, es soll eine grosse Picknickdecke werden, am liebsten mit beschichteter Baumwolle als Rückseite. So wäre die Idee. Aber da meine Patchworkkenntnisse nicht sehr gross sind, um nicht zu sagen: nicht vorhanden (oder kann ich mit dem Patchworkkissen prahlen, dass ich im Handarbeitsunterricht in der Schule vor gut 25 Jahren einmal gemacht habe? Wohl eher nicht…) ist das kein so einfaches Unterfangen.  Also habe mich mal an ein kleines Übungsstück gesetzt. Und aus dem Übungsteil ist eine Kniematte geworden, um meine Hose und Knie bei der Gartenarbeit zu schonen. Jäten gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, und so habe ich wenigstens ein nettes Teilchen bei mir, wenn ich im Garten am Werkeln bin. Die Matte besteht aus 15 Patches zu 10 mal 10 cm, die Rückseite ist aus wasserabweisender Baumwolle und über das Binding lasse ich nicht zu viele Worte liegen, das muss ich definitiv nochmal üben…*ggg*.

Meine Nähmaschine mag nicht so gerne den beschichteten Stoff nähen, ich fand es mühsam, weil ich ihn auch nicht richtig abstecken konnte. Aus einer Picknickdecke mit wasserabweisender Rückseite wird wohl eher nichts, aber eine Patchworkdecke (die ich dann aber von Hand quilten werde, es ist mir nämlich ein Rätsel, wie ich diese Menge Stoff unter meine Nähmaschine legen soll!) wird es irgendwann sicher mal geben. Ich muss noch ein bisschen damit „schwanger“ gehen 🙂 Was sind eure Erfahrungen in Sachen Patchwork und Quilt?

Und weil diese Kniematte (oder wie soll ich das Ding benennen?) mir gehört, gehe ich damit bei *RUMS* vorbei!
                              

Jeansrecycling, Frühling und neue Stoffe aus Berlin

Hallo ihr Lieben! Nach einer kleinen Blogpause melde ich mich frisch erholt zurück! Ist es nicht herrlich, dass es ENDLICH Frühling geworden ist? In unserem Garten kann man den Pflanzen beim Wachsen zuschauen und es blüht, summt und zwitschert überall. Mich macht es glücklich, der Natur beim Erwachen zuzusehen!

Die letzten Tage haben wir in BERLIN verbracht. Eine grossartige Stadt! Viele schöne Eindrücke sind geblieben, und auch das Wissen, dass wir wiederkommen werden, ganz bestimmt! In Berlin habe ich mich am Stoffmarkt am Maybachufer mit ein paar neuen Stoffen eingedeckt. Mein Herz hat vor Freude gehüpft als ich die tollen Stoffe (und die tollen Preise…) sah, ich hätte noch viel, viel mehr mitnehmen können. Herrlich, – und schade, dass es in der Schweiz nirgens solche Stoffmärkte gibt (jedenfalls weiss ich von keinen). 
 

Alles Baumwolle, die beiden Eulenstoffe habe ich schon vor ein paar Wochen bekommen, sind aber auch von dem Stoffmarkt

Jersey, für Shirts FÜR MICH!

Natürlich haben wir auch ein bisschen Seightseeing gemacht – Brandenburge Tor, Gendarmenmarkt, Zoo, Reichstagkuppel, Eastsidegallery – alles sehr eindrücklich! Das Wetter war – wechselhaft. Zu Beinn kalt, grau und nass, die letzten Tage frühlingshaft mild und sonnig. Zwei verschiedene Gesichter der Stadt haben wir darurch gesehen, das graue, kalte Wintergesicht und das bunte, lebendige Sommergesicht. 

Zurück aus den Ferien habe ich zuerst alle Winterjacken in den Schrank verbannt und erst mal die Sommersachen vorgeholt. Ja wirklich, es ist schon sommerlich warm, einfach herrlich! Ich habe heute viel Zeit draussen verbracht, Rasen gemäht, den Gartentisch abgeschliffen und neu lasiert, ein bisschen Radgefahren und einfach das schöne Wetter genossen.
Für das grosse Eulenkind habe ich aus einer verlöcherten Jeans gestern ein Röckli genäht, nach diesem Tutorial von Lillesol und Pelle

Leider keine Tragebilder, das Kind ist samt Röckli in den Ferien 🙂

Das ging ganz fix, nur beim Webband hat meine Nähmaschine ein bisschen gehustet. Sie mag nicht so gerne über viele Stofflagen nähen, ich muss der Lady wohl mal eine Generalreinigung gönnen…


Mützen reloaded ;-)

Gestern habe ich euch die Lumichmützen der beiden Eulenkinder vorgestellt. In der Lumich Schneiderstube bei facebook, von wo ich das Schnittmuster habe, bekam ich den Hinweis, dass ich die Teile falsch zusammengenäht habe. 
Der Eulenmann sagt ja immer: „Wer lesen kann ist klar im Vorteil…“. Und dabei war es eine FOTO-Anleitung…..
Nun ja, in einer (kurzen) Nacht- und Nebelaktion habe ich die Mützchen nochmal aufgetrennt ud richtigrum zusammengenäht. Und siehe da: sie sind ja gar nicht so eng… und sie passen plötzlich perfekt….LOL!

Danke jedenfalls für den Hinweis, ich hätte wohl noch viele „verkehrte“ Mützen genäht….

Wer jetzt mal wissen möchte, wie Overlocknähte ganz, ganz einfch wieder aufgetrennt werden können, guckt mal –> HIER <– herein (wenn ich das nicht gekannt hätte, wären die Mützen geblieben wie sie waren 😉 …)

Neue Mützen

Heute war bei uns der letzte Schultag vor den Frühlingsferien, die beiden Eulchen sind müde und wollen nur spielen und die neu aus der Bibliothek ausgelehnte CD vom Doppelhas auswendig lernen vorwärts und rückwärts hören. Zeit für mich, es bitzeli zu nähen. Und da die Kälte sich hartnäckig hält gibt es für die beiden Eulenkinder nochmal etwas wärmere Mützen, aus Sweatstoff. Die Winterkappen vom kleinen Eulenkind sind allesamt nnapp geworden, sie macht wohl grad einen Wachstumsschub. Richtige Frühlingsmützen sind es noch nicht, sie sitzen eng am Kopf und geben warme Ohren, aber so richtig winterlich sind sie auch nicht mehr. Aber das Aller-allerwichtigste: Sie sind aus den Lieblingsfarben der kleinen Eulen….

Der Schnitt ist die Original Lumichmütze, sie ist sehr einfach zu nähen, mit der Ovi geht es auch superschnell. Die Grösse ist etwas knapp bemessen, was vermutlich am nicht ganz so dehnbaren Sweat liegt. Ich versuch dann mal noch eine Jerseymütze, dafür ist es mir aber momentan einfach noch zu kalt…
Mit den beiden Mützen gehe ich noch bei Meitlisache vorbei und lass mich inspirieren. 
Einen schönen Abend euch allen!

Update 6.4.2013: Und wer jetzt noch sehen will, wie die Mützen EIGENTLICH aussehen sollten, schaut bitte —-> HIER 😉

Ein kleines Rums – ein Brotkörbchen

Heute gibt es von mir nur ein kleines Rums, dafür etwas, was ich schon so lange einmal nähen wollte: ein Brotkörbchen. Die letzte Woche bin ich nicht sehr zum Nähen gekommen, Ostern ist Familienzeit und deshalb wurde weder gross genäht noch gebloggt.

Ich habe diese Art „Körbchen“ schon ganz oft im Internet bewundert, und auch einmal bei einer lieben Freundin gesehen. Es steht schon sehr lange auf meiner To-Do-Liste. Ich wusste einfach nicht so genau, wie das Inneneben aussehen sollte. Karton? Vlies? Dann kam die Lösung ganz unerwartet! Das geliebte „Hello Kitty“-Tischset des grossen Eulenkindes ist im Laufe der Zeit sehr unansehlich geworden. Ich durfte es „erben“ entsorgen. So habe ich zur Schere gegriffen und dem Tischset ein zweites Leben eingehaucht, nämlich als Inlet für dieses Brotkörbchen. Die Bodenfläche ist 20 mal 20 cm gross, die Höhe der Ränder je 5 cm, mit zwei Stoffstücken von 34 mal 34 cm kam ich genau hin. Und es ist beidseitig zu verwenden, je nach Lust und Laune. 
                                  
Und nun ab zu Rums damit, ich freue mich auf viele tolle Inspirationen!
Nächste Woche rumse ich voraussichtlich nicht mit – wir haben FERIEN und verbringen einige Tage in Berlin. Jupii, ich freue mich schon sehr!!