Eine Tunika

…für mich, aus rosa Leinenstoff aus Paris, nach einem Schnitt aus der ottobre 5/2012. Ich habe das Bedürfnis nach frische Farben, frühlingshafte Stoffen, einfach damit ich mich über diesen hartnäckigen Winter trösten kann. Der Schnitt (Stitch Details) war nicht so schwierig zu arbeiten, wie ich zuerst befürchtet hatte, einzig die Faltenborde am Armabschluss hat mich einiges an Nerven gekostet. Aber die Mühe hat sich – wie ich finde – gelohnt. Und die beiden gestichelten Ziernähte finde ich hinreissend, vielleicht verschönere ich sie noch mit ein paar gestickten Blümchen oder so. 

Ich habe wiederum einige kleine Anpassungen am Schnitt vorgenommen. Ich habe die Taschen weggelassen (damit fühlte ich mich während dem Nähen leicht überfordert und finde sie zudem nicht wirklich nötig), am Rückenteil noch zusätzliche Abnäher für einen besseren Sitz angebracht und die Ärmel etwas verlängert, und so bin ich nun recht zufrieden. Nur das An- und Ausziehen ist etwas mühsam, trotz Reissverschluss. Ein Rein- und Rausschälen. Tragebilder gibt es heute keine, meine Schnupfennase will ich hier niemandem zumuten…
                                                 
Und nun gehe ich mit meiner Tunika eine Runde bei *Rums* vorbei und schaue mir an, was die anderen Mädels gerumst haben.

Mühle zum Mitnehmen

Mit einem dicken Winterkoller und in sehnsüchtiger Erwartung auf die wärmere Jahreszeit habe ich ein Mühlespiel zum Mitnehmen genäht. Outdoormühle sozusagen. Ich stelle mit schon vor, wie wir im Frühsommer draussen auf einer gemütlichen Decke sitzen, unter den Lindenbäumen bei uns um die Ecke. Die Sonne scheint, Vögel zwitschern, die Kinder rennen um die Wette. Wir haben einen schönen Picknickkorb dabei und zum Zeitvertreib spielen wir ein bisschen Mühle. Das grosse Eulenkind hat dieses Spiel nämlich für sich entdeckt 🙂 Naja, vorerst ist es noch winterhaft kalt, aber bald, bald….und TRÄUMEN ist doch erlaubt 🙂

Genäht nach einer Anleitung aus *diesem* Buch, mit Stoffen vom gelbblauen Schweden. Und die Spielsteine habe ich aus meinem Fundus. Was sich da alles findet, in diesem Fundus… 😉

Wendemütze für die Übergangszeit

Gestern nach einer Runde Rums und sonstigem Blogsurfen (Mädels, ihr macht alle so tolle Sachen, wollte ich nur mal sagen…!) ist heute morgen so auf die Schnelle eine Wendemütze fürs kleine Eulenkind entstanden. Der Schnitt und die Anleitung habe ich gestern abend gefunden, es gibt ihn bei Eva von alles-selbstgenäht *klick* zum Selberausdrucken. Vielen Dank dafür!
Die Mütze ist ratzfatz genäht, an der Grösse und Passform werde ich noch Kleinigkeiten ändern müssen, sie ist ihr noch etwas zu gross resp. zu lang. Den Stoff, den ich verwendet habe ist ausdrücklich für den FRÜHLING gedacht, nicht so dick, eben genau richtig für die Übergangszeit. Sie besteht aus einer Lage Nikkiplüsch und einer Lage Flanell.

Als das kleine Eulenkind das Mützchen draussen probegefahren hat, habe ich vom nahen Frühling allerdings noch NICHTS gespürt. Die Bise bläst tüchtig, gefühlte minus fünfzehn Grad, und das in „unserem“ wettergeschützten Kreuzgang. Hier wohnen wir nämlich, in diesem alten Gemäuer, ich liebe es…

Das ist sonst der ideale Dreiradparcours, befahrbar bei jedem Wetter und ohne Verkehr. Aber nach einer halben Stunde hat es mich wieder in die warme Stube gezogen. Mami ganz verfroren, Kind hätte noch stundenlang weiterradeln können…  …und die Ohren sind warm geblieben! 
Und als das grosse Eulenkind vom Kindergarten heim gekommen ist, hat sie sich das Mützchen geschnappt. IHR passt sie perfekt 🙂

Und jetzt drehe ich noch eine Runde bei Meitlisache!

Euch allen ein schönes Wochenende!

Lanesplitter

Als ich den Lanesplitter das erste Mal gesehen hatte, wusste ich: so einen will ich haben! 

Und da sich der Winter nicht verabschieden will und ich Frostbeule, die ich nun mal bin, es gerne kuschelig warm mag, habe ich mir Sockenwolle und Nadeln geschnappt und losgelegt. Nach kurzer Zeit war er fertig, gerade rechtzeitig für eine neue Runde *Rums*, und wird mich künftig um meine Hüften wärmen, hoffe ich! Er ist supereasy zu stricken, ideal vor dem Fernseher, nur linke und rechte Maschen. Ich überlege mir, ob ich mir in dieser Art noch einen Schal stricken soll, ich habe noch einen Rest der Wolle, würde gerade reichen. Das „Muster“ mit den zwei Farben und den „Rippli“ gefällt mir sehr! Eine Anleitung findet ihr z. B. bei *Chrissi*


A propos Nadeln: ich habe mir neue Stricknadeln gegönnt, Knit Pro Symphony. Kennt ihr die? Ich bin ganz verliebt in sie, so etwas Angenehmes lag mir noch nie in der Hand. Leider hat mir das kleine Eulenkind schon eine kaputt gemacht, eine drauf rumtrampelnde Dreijährige halten sie nicht aus, zumal es eine dünne Dreiernadel war…. zum Glück konnte ich mir rasch Ersatz besorgen. Am liebsten hätte ich grad ein ganz Set in allen Nadelstärken *schwärm*.
                                                             
Und nun gehe ich noch bei *Rums* vorbei und lasse mich weiter inspirieren! So viele tolle Sachen  gibt es dort immer zu bestaunen, ich freue mich jede Woche aufs Neue!

Ein Nilpferd…

…ist bei uns eingezogen. Also eigentlich ist das Nilpferd jetzt beim kleinen Eulenkind zu Hause, es darf in seinem Bett wohnen und dort den fiesen Spalt zwischen Wand und Matratze zudecken. Und natürlich lässt es sich darauf liegen, reiten, spielen. 

Die Idee habe ich von dem anderen Nilpferd, das beim grossen Eulenkind wohnt. Dieses kam vor einigen Jahren zu uns und stammt vom gelbblauen Schwedenladen. Ich habe es mir mal genauer angeschaut und versucht, das Teil nachzunähen. Ist mir einigermassen gelungen, das „Neue“ schielt ein bisschen und hat etwas ungeiche Ohren, aber es wird dafür schon sehr geliebt 🙂
Die Stoffe sind allesamt aus dem Fundus, das Zebra und der lila Nikki habe ich aus der Kramkiste beim lokalen Stoffhändler gerettet, der rosafarbene Stoff stammt von meiner Parisreise.

Notfalltäschli mit Trostplästerli

Für den Weihnachtsverkauf letzten Advent habe ich schon einmal eine Serie von diesen Täschli produziert. Sie wurden damals gut verkauft, und so habe ich mich nocheinmal dran gemacht und eine kleine Serie davon produziert. Sie sind schnell und einfach zu nähen, diese Zaubertäschchen von Nalevs Welt, und sie lassen sich übrigens in allen möglichen Grössen nähen. Ich habe schon Handytäschchen und Brillenetuis so gemacht.
Gefüllt sind die Notfalltäschli – drum heissen sie so 😉 –  mit zwei Wundreinigungstücher und mit fünf Trostpflästerli, denen ich *hier* schon einmal einen Blogbeitrag gewidmet habe. Die dürfen doch wirklich in keiner Mamihandtasche fehlen, oder? 🙂

Auf jeden Fall wandern diese fünf praktischen Trösterli in mein kleines Lädeli bei ansalia, es freut mich, wenn ihr dort auch einmal reinschaut!

Ein Shirt für mich

Ich nähe meistens Kleider für die Eulenkinder, selten für mich. Doch bei meinem Stoffeinkauf in Paris habe ich extra nach Kleiderstoffen für mich Ausschau gehalten, weil ich mehr für mich nähen möchte. Und ein erstes Teil ist schon entstanden, nach einem Schnitt aus der letzten ottobre, allerdings habe ich ziemlich dran rum gebastelt – einerseits bin ich meine neue Ovi noch am Kennenlernen und probiere einiges aus, andererseits habe ich den Schnitt etwas geändert – meine Oberweite ist im Vergleich zu meinem Hüftumfang bescheiden, deshalb sind meistens Änderungen nötig…. Ich bin mit dem Endergebnis ganz zufrieden, kleinere Anpassungen werden beim nächsten Mal sicher noch vorgenommen..

Dies ist das erste *RUMS* von mir, ich gehe gleich mal gucken, was die andern Mädels alles geschafft haben 🙂